True Story

Love & Mercy – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2014.

Love and Mercy

Gezeigt wird die Geschichte von Brian Wilson, einem Gründungsmitglied der bekannten Pop- und Rockband The Beach Boys.

Der am 20. Juni 1942 geborene Brian Douglas Wilson ist Sänger, Songwriter und Plattenproduzent. Nachdem im Jahr 1962 bei dem Plattenlabel Capitol Records ein Vertrag unterzeichnet wurde, schrieb er mehr als ein Dutzend Top-40-Hits für die Beach Boys. Er zählt zu den bedeutendsten und innovativsten Liedermachern des 20. Jahrhunderts. Neben seiner musikalischen Tätigkeit hatte Brian Wilson auch mit seinen psychischen Erkrankungen zu kämpfen.

Zu den Gründern der Beach Boys zählen Brian Wilson, seine Brüder Carl und Dennis, ihr Cousin Mike Love und Al Jardine, einem guten Freund. 1966 entstand das Studioalbum „Pet Sounds“ das als eines der besten Alben aller Zeiten gilt.

Nachdem Brian Wilson erneut einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, führte dies zu Spannungen innerhalb der Band. In den 1970er Jahren wurde er für seinen extravaganten Lebensstil und dem Drogenmissbrauch bekannt. Behandelt wurde er von Eugene Landy (1934-2006), einem Psychologen und Psychotherapeuten, dessen Therapie als umstritten galt. Hier kam es zu einer gerichtlichen Anordnung, er möge sich von Brian Wilson fern halten. Brian Wilson wurde nun professionell medizinisch behandelt.

Ende der 1990er Jahre startete seine Solo-Karriere. Er gilt als großer Erneuerer auf dem Gebiet der Musikproduktion. Durch ihn wurde der „California Sound“ geprägt. Die Debütsingle der Beach Boys „Surfin“ aus dem Jahr 1961, ist für diese Art von neuem Sound verantwortlich. Die Karriere der Beach Boys begann mit dieser Single und sie etablierten sich an die Spitze.

In den 1960er und 1970er Jahren waren die Beach Boys eine der weltweit erfolgreichsten Bands. Während ihr Erfolg in den USA allmählich weniger wurde, eroberten sie Europa und feierten hier große Beliebtheit und Erfolge. Durch ihr Album „Endless Summer“ gelang es ihnen ab 1974 auch wieder in den USA an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Das Album erreichte Platz 1 der Billboard-Charts. Mit ihrem Song „Kokomo“ erreichten sie 1988 wieder einen Nummer-eins-Hit. Die Beach Boys waren über 50 Jahre lang in den Top 40 der Billboard-Charts vertreten.

Dennis Wilson verstarb am 28. Dezember 1983. Einen Monat vor seinem Tod wurde er obdachlos. An seinem Todestag trank er Alkohol und tauchte nach Gegenständen, die er vor zwei Jahren von seiner Yacht über Bord geworfen hatte. Carl Wilson starb am 6. Februar 1998. Er rauchte seit seinem 13. Lebensjahr und man diagnostizierte Lungenkrebs. Die drei verbliebenen Mitglieder gingen getrennt, mit anderen Bands, auf Tournee.

Im Jahr 2012 fanden Brian Wilson, Mike Love und Alan Jardine wieder zusammen, veröffentlichten ein neues Album und gingen auf Tournee.