True Story

Michael Collins – britisch-irisch-amerikanisches Drama, Thriller, Biografie aus dem Jahr 1996.

Michael Collins

Gezeigt wird das Leben des irischen Revolutionär und Patrioten Michael Collins (1890-1922), dem Führer des irischen Unabhängigkeitskampfes, in den Jahren 1919 bis 1921. Man kämpfte gegen die britische Regierung in Irland. Die irische Revolution sollte auf soziale, politische und militärische Ereignisse aufmerksam machen. Bis zu seiner Ermordung am 22. August 1922, war Michael Collins Vorsitzender der Provisorischen Regierung und Befehlshaber der irischen Streitkräfte.

Michael Collins wurde am 16. Oktober 1890 in Woodfield, County Cork, als jüngstes von acht Kindern geboren. Die Familie hatte republikanische Verbindungen, diese bis zur irischen Revolution im Jahr 1798 zurückreichen. 1906 zieht er nach London und studiert am King’s College London. 1916 kehrt er nach Irland zurück und beteiligt sich am Osteraufstand. Dieser war ein bewaffneter Aufstand der irischen Republikaner gegen die britische Herrschaft. Man wollte eine unabhängige Republik Irland.

Man nahm Michael Collins fest und inhaftierte ihn im Internierungslager Frongoch. Hier waren insgesamt 1800 irische Gefangene untergebracht. Im Dezember 1916 wurde er aus der Haft entlassen. Er schloss sich der Partei Sinn Féin an, stieg hier auf und wurde hier schließlich Vorstandsmitglied und Leiter der irisch-republikanischen Unabhängigkeitsbewegung Irish Volunteers. Michael Collins kandidierte für einen Sitz im britischen Unterhaus und wurde auch gewählt.

Michael Collins wurde Finanzminister. Am 21. Januar trat man zusammen und erklärte die Unabhängigkeit Irlands. Der Unabhängigkeitskrieg hatte begonnen und er führte diesen Kampf. Er war zudem Generaladjutant der irischen Freiwilligen und Geheimdienstchef der irisch-republikanischen Armee. Michael Collins plante und leitete zahlreiche Angriffe auf britische Truppen. 1920 kam es zur Ermordung vieler wichtiger britischer Geheimagenten.

Im Juli 1921 folgte ein Waffenstillstand. Michael Collins und Arthur Griffin reisten nach London um Friedensbedingungen auszuhandeln. Man forderte eine irische Republik, doch die Briten waren nicht bereit, diese außerhalb des Empire zu akzeptieren. Am 6. Dezember 1921 schloss man den Anglo-irischen Vertrag, der die Entstehung des irischen Freistaates besiegelte.

Dieser Vertrag brachte zwar die Unabhängigkeit Irlands, doch viele Iren sahen ihn als Verkauf ihrer Interessen. Michael Collins wollte diesen Vertrag, für ihn im Moment das einzig mögliche, doch viele seiner Landsleute waren dagegen. Dies führte zu Konflikten und schließlich zum Bürgerkrieg, dieser von Juni 1922 bis April 1923 andauerte. Michael Collins wollte diesen Konflikt mit allen Mitteln verhindern.

Am 12. Juli 1922 legt er all seine Ämter nieder und übernahm den Oberbefehl über die Armee. Er reiste ins County Cork, seinem Geburtsort, aber auch mittlerweile die Hochburg seiner Vertragsgegner. Auf dem Rückweg kam es zu einem Feuergefecht, einem Hinterhalt der IRA-Vertragsgegner, und Michael Collins wurde dabei als einziger getötet.