True Story

Shackleton – Verschollen im ewigen Eis – britisch-australisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2002.

Shackleton

Der Zweiteiler erzählt die wahre Geschichte der Antarktis-Expedition in den Jahren 1914 bis 1917, diese unter der Leitung von Ernest Shackleton (1874-1922) stand. Eine der herausragendsten Leistungen in der Geschichte der Seefahrt.

Die Endurance-Expedition hatte das Ziel, als erste den antarktischen Kontinent zu durchqueren. Diese Unternehmung war jedoch gescheitert. Bekanntheit und Bewunderung erlangte diese Expedition dennoch, da alle Expeditionsmitglieder unter der Führung von Ernest Shackleton diese widrigen Umstände überlebten.

Der britische Polarforscher Ernest Shackleton wurde am 15. Februar 1874 in Kilkea, County Kildare, Irland, geboren. Er was das zweite von zehn Kindern. Die Familie zog nach London wo Ernest Shackleton aufwuchs. Sein Vater war Arzt und wollte das sein Sohn ebenfalls Arzt wird. Dies lehnte er ab und ging mit 16 Jahren zur Handelsmarine. Er erlernte das Schiffshandwerk und bereiste mehrere Länder. Shackleton war darauf bedacht die Pole zu erkunden.

Auf dem Schiff, der Hoghton Tower, nahm er an drei Seereisen teil, bevor er im Juli 1894 die Seefahrtschule in London besucht und die Prüfung als Zweiter Offizier erfolgreich absolviert. Auf der Monmouthshire bereiste er als Dritter Offizier den fernen Osten. 1896 legt er die Prüfung zum Ersten Offizier ab und erhielt schließlich auch sein Kapitänspatent.

In den Jahren 1901 bis 1903 nahm Ernest Shackleton an der Forschungsreise, der Discovery-Expedition, teil. 1904 heiratet er Emily Dorman, das Paar bekommt drei Kinder, Raymond, Cecily und Edward. Darauf folgte die Nimrod-Expedition 1907-1909. Nach seiner Rückkehr schlug ihn König Edward Vll. zum Ritter und verlieh ihm den Victoria-Orden. Man verehrte ihn und auch die Royal Geographical Society verlieh ihm die Polar-Medaille in Gold.

1914 unternimmt Shackleton mit dem Schiff Endurance seine dritte Reise in die Antarktis. Ein weiteres Expeditionsteam befand sich auf dem Schiff Aurora. Sein Plan war es, den antarktischen Kontinent zu durchqueren. Die Aurora wurde im Mai 1915 vom Eis eingeschlossen und kam erst im Februar 1916 wieder frei. Auch die Endurance wurde vom Eis eingeschlossen. Die Besatzung konnte sich retten, bevor das Eis nach 281 Tagen das Schiff zerdrückte und die Endurance sank.

Man war immer der Hoffnung das Eis würde das Schiff wieder freigeben. Gleich zu Beginn hatte man das Schiff verlassen und ein Lager inmitten des Eises aufgeschlagen. Zudem wurden drei Rettungsboote vom Schiff genommen. Im April 1916 machten sie sich die 28 Männer auf den Weg. Ihre drei Boote mussten sie über das Eis ziehen und erreichten nach fünf Tagen Elephant Island. Nach insgesamt 497 Tagen endlich wieder festen Boden unter den Füßen.

Diese Insel erwies sich als ungeeignet um hier auf Hilfe zu hoffen. Sie war zu sehr abgelegen und war wenig einladend. Shackleton und einige seiner Männer machten sich mit einem der Rettungsboote auf den Weg um Hilfe zu holen, während der Rest der Besatzung auf der Insel bleiben musste. Nach fünf Tagen auf See erreichte man die Walfangstation Stromness an der Nordküste Südgeorgiens. Man schickte nun ein Schiff zu dieser Insel, einige Versuche waren zunächst gescheitert,  wo man die restlichen 22 Männer nach mehreren Wochen retten konnte. Ernest Shackleton verstarb am 5. Januar 1922 in Grytviken, Südgeorgien.