True Story

Hamburger Hill – amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1987.

Hamburger Hill

 

Der Film des britischen Regisseurs John Irvin zeigt den Angriff des 3. Bataillon der US-Army, dem 187. Infanterieregiment, der 101. US-Luftlandedivision während des Vietnamkrieges.

Es ist eine der letzten und größeren Bodenoffensiven, der Schlacht am Hamburger Hill vom 10. bis 20. Mai 1969, auf dem Hügel Dong Ap Bia, Thua Thien, Vietnam. In den Militärkarten der US-Army war diese Anhöhe als Hügel 937 verzeichnet. Die US-Armee beschloss eine großangelegte Bodenoffensive, obwohl der Hügel 937 kaum von strategischen Wert war. Später nannte man diesen Hügel Hamburger Hill, da es zu einem heftigen Mörserbeschuss durch die Nordvietnamesische Volksarmee gekommen war und aus den US-Soldaten sprichwörtlich „Hamburger-Hackfleisch“ machte.

Der Berg Dong Ap Bia ist 937 Meter hoch und mit einem Dickicht von Elefantengras und Bambus bewachsen. Im Mai 1969 wurde der Berg Schauplatz der Schlacht am Hamburger Hill. Der Befehl diesen Berg einzunehmen wurde kontrovers diskutiert, seitens im amerikanischen Militär aber auch in der Öffentlichkeit. Diese Debatte erreichte nun auch den Kongress in den Vereinigten Staaten. Die Senatoren Edward Kennedy, George McGovern und Stephen M. Young übten scharfe Kritik über diese Vorgehensweise.

Das „Life Magazine“ veröffentlichte am 27. Juni Bilder von 241 getöteten amerikanischen Soldaten, diese in einer Woche in Vietnam getötet wurden. Fünf der Bilder waren von gefallenen Soldaten die am Hügel 937 ihr Leben verloren. In der Öffentlichkeit glaubte man, alle der Bilder zeigen die gefallenen Männer, die am Hügel 937 getötet wurden. Dies war auch ein Wendepunkt des Vietnamkrieges, im Bezug auf die nun negative öffentliche Meinung.

Während dieses Angriffs hatten die Amerikaner 72 tote und 372 verwundete Soldaten zu verzeichnen. Eine Zählung der gefallenen nordvietnamesischen Kämpfer gibt es offiziell nicht, das US-Militär gab diese mit 630 Toten an. Das schwierige Terrain, der dichte Dschungel und die gut organisierten nordvietnamesischen Streikräfte hatten den Vormarsch der US-Truppen enorm behindert.

Der Korrespondent Jay Sharbutt, von der Nachrichtenagentur AP, hatte von diesem Angriff erfahren und reiste in die Gegend um hier zu recherchieren. Er interviewte den Divisionskommandeur Melvin Zais und fragte, warum in der Anfangsphase vorwiegend Infanterie anstelle der Feuerkraft durch Artillerie und Luftwaffe zum Einsatz kam. Weitere Reporter folgten um herauszufinden was am Hamburger Hill geschieht.