True Story

De-Lovely – Die Cole Porter Story – britisch-amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2004.

De Lovely

De-Lovely – Die Cole Porter Story ist ein musikalisches Porträt über den amerikanischen Komponisten Cole Porter (1891-1964) und dem Zusammentreffen mit Linda Lee Thomas (1883-1954), seiner späteren Ehefrau.

Cole Albert Porter wurde am 9. Juni 1891 in Peru, Indiana, geboren. Die Familie galt als sehr wohlhabend. Seine Mutter war die Tochter von James Omar „J.O.“ Cole, dem reichsten Mann in ganz Indiana, dieser unter anderem durch den Holzhandel zu seinem Vermögen gekommen war. Der Vater Samuel Fenwick Porter handelte mit Pharmazieartikeln. Seine beiden Geschwister Louis Omar und Rachel starben im Kindesalter.

Bereits mit sechs Jahren erlernte Cole Porter das Geigen spielen, mit acht das Klavierspielen und schrieb im Alter von zehn Jahren, mit Unterstützung seiner Mutter, seine erste Operette. Sein Vater war eher zurückhaltend, was seine Erziehung betraf.  Der Großvater wollte das er Anwalt wird. 1905 besucht Cole Porter die Worcester Academy in Massachusetts. Hier spielt er Klavier und findet zahlreiche Freunde. Sein Elternhaus besucht er nur noch selten.

Nach seinem Abschluss im Jahr 1909 bekam er von seinem Großvater eine Europareise geschenkt. 1913 studiert er Jura an der Universität Harvard, wechselte jedoch 1915 zur Musik. Bereits an der Yale University entstanden zahlreiche Songs, was ihn sehr beliebt machte. Songs wie „Yale Bulldog“ oder „Esmeralda“. Sein Großvater hatte noch immer andere Pläne, doch sein Enkel widersetzte sich und ihn zog es an das Musiktheater. 1918 traf Cole Porter auf Linda Lee Thomas, eine Society-Dame, die er am 18. Dezember 1919 heiratet.

In den 1920er Jahren feiert Cole Porter erste Erfolge, in den 1930er Jahren war er bereits einer der bedeutendsten Songwriter der Musikbühne. 1937 kam es zu einem schweren Reitunfall. Unter starken Schmerzen und einer bleibenden Behinderung setzt er seine musikalische Karriere fort. So entstand das Musical „Kiss Me, Kate“, wofür er den Tony Award for Best Musical erhielt. Er komponierte etwa 40 komplette Musicals und schrieb die dazugehörigen Liedtexte. Viele seiner Stücke wurden zu Evergreens, wie „Night and Day“, „Begin the Beguine“, „What Is This Thing Called Love?“ und vielen weiteren Songs.

Im Jahr 1952 verstarb seine Mutter, zu der er eine sehr enge Bindung hatte. Zwei Jahre darauf starb seine Ehefrau an einer Lungenentzündung, was ihn sehr mitgenommen hat. Auf Anraten seiner Ärzte musste sein rechtes Bein amputiert werden. Er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und litt an Depressionen. Sein Lebenswille hat ihn längst verlassen und er äußerte sich, das er sterben wolle. Am 15. Oktober 1964 starb Cole Porter im Alter von 73 Jahren an Nierenversagen.