True Story

Codename: Fox – Die letzte Schlacht im Pazifik – japanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2011.

Codename

Das Kriegsdrama thematisiert die Schlacht von Saipan und zeigt die Geschichte von Ōba Sakae (1914-1992), einem Offizier der kaiserlich-japanischen Armee, während des Zweiten Weltkriegs.

Die Schlacht von Saipan war ein Gefecht während des Pazikfeldzuges auf der Insel Saipan, vom 15. Juni bis 9. Juli 1944. General und Kommandeur Yoshitsugu Saitō (1890-1944) der kaiserlich-japanischen Armee, war fest entschlossen bis zum letzten Mann zu kämpfen, obwohl die Situation als aussichtslos galt. Ihm war bewusst, würde Saipan fallen, könnten die Amerikaner ungehindert vorrücken. Die Japaner nutzten die vielen Höhlen um dies zu verhindern. Tagsüber versteckten sie sich und nachts griffen sie an.

Die Amerikaner entwickelten nach und nach Taktiken um die Japaner aus ihren Höhlen zu drängen, hier wurden auch Flammenwerfer eingesetzt. Yoshitsugu Saitō befahl seinen Soldaten bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Mittlerweile gab es keinen Ort mehr um sich zurückzuziehen. Admiral Richmond Kelly Turner (1885-1961) gab am 9. Juli 1944 bekannt, das Saipan offiziell gesichert sei.  Yoshitsugu Saitō, der durch Granatsplitter verwundert wurde, beging am 10. Juli in einer der Höhlen Selbstmord. Die Schlacht von Saipan forderte 29.000 tote Soldaten und Zivilisten.

Nachdem die Amerikaner die Insel Saipan eingenommen hatten, führte Ōba Sakae eine Gruppe von Soldaten und einige Zivilisten tief in den Dschungel, um den alliierten Streitkräften zu entgehen. Trotz ihrer erbitterten Verteidigung wurden sie zurückgedrängt. Er hatte das Kommando über 46 Soldaten und 200 Zivilisten. Man versteckte sich in den Berghöhlen und in Dörfern. Er und seine Soldaten setzten ihren Kampf fort. Auf dem Berggipfel hatten sie den perfekten Überblick und es kam zu einigen kleinerer Angriffe auf amerikanische Stellungen.

Aufgrund seiner Taktik und der Schnelligkeit der Soldaten, den frustrierenden Versuchen ihn und die Männer ausfindig zu machen, gab man ihm den Namen „Der Fuchs“. Die Amerikaner bewunderten ihn. Durch ihn überlebten die Soldaten und Zivilisten, ein Jahr nach der Schlacht, bis sie schließlich im Dezember 1945 aufgaben und kapitulierten. Nach der Kapitulation Japans, stellten sie sich der 18th Anti-Aircraft Artillery Company.

Mit angemessener japanischer Würde übergab Ōba Sakae sein Schwert dem Offizier Howard G. Kirgis. Alle restlich verbliebenen japanischen Soldaten legten ihre Waffen nieder. Somit war auch der letzte japanische Widerstand beendet. Nach dem Krieg kehrt Ōba Sakae nach Japan zurück und wurde ein erfolgreicher Geschäftsmann.