True Story

The Finest Hours – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2016.

The Finest Hours

Der Film basiert auf dem Buch „The Finest Hours: The True Story of the U.S. Coast Guard’s Most Daring Sea Rescue“ von Michael J. Tougias und Casey Sherman aus dem Jahr 2009.

Im Winter des Jahres 1952 kommt es zu einer Katastrophe. Zwei ehemalige Tankschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg waren in einen heftigen Sturm geraten.
Die beiden Schiffe, die Tanker SS Pendleton und die SS Fort Mercer vom Typ T2-SE-A1 gerieten am 18. Februar 1952  in Seenot. Aufgrund der Wetterverhältnisse, eines Sturmes und hoher Wellen brachen beide Schiffe auseinander. Erst kommt es zum Unglück der SS Fort Mercer und wenig später erwischte es die 20 Meilen entfernte SS Pendleton.

Was folgte war eine sehr schnell eingeleitete Rettungsmission der Küstenwache um die Seeleute der SS Pendleton zu retten. Eine gewagte Rettungsaktion mit vier Booten, diese mit den hohen Wellen zu kämpfen hatten. In einem der Boote die vier Männer – der Steuermann Bernard Webber und seine Crew, bestehend aus Andrew Fitzgerald, Richard Livesey und Ervin Maske. Die Männer begaben sich mit ihrem Rettungsboot, welches von Bernard Webber manövriert wurde, zum Heck der SS Pendleton. Der Steuermann führte eine bemerkenswerte Seerettung. Nach dieser Mission wurden sie mit einer Medaille in Gold ausgezeichnet und als Helden gefeiert. Den Rettern war bewusst das sie ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hatten.

Die SS Pendleton war auf dem Weg von New Orleans nach Boston. Bei rauer See bemerkte man in den Morgenstunden seltsame Knackgeräusche. Dann gab es einen Schlag und das Schiff war in zwei Hälften zerbrochen. Der Kapitän und weitere sieben Mann der Besatzung befanden sich auf dem Bug des Schiffes und waren machtlos. Sie waren ihrem Schicksal ausgeliefert. Im Heck der Pendleton befanden sich 33 Besatzungsmitglieder. Der Bug trieb weiter ab und verschwand, war auch ohne Strom während das Heck Strom hatte und auch die Maschinen noch liefen. Hier gab es etwas mehr Hoffnung, auch wenn sie mit der extremen Gefahr konfrontiert wurden. Der leitende Ingenieur Raymond Sybert der sich mit im Heck befand nahm die Crew sofort in die Pflicht. Durch den Sturm und dem wütenden Meer prallten riesige Wellen gegen das abgebrochene Heck. Man trieb in Richtung Küste, des Hafens Cape Cod in Chatham, Massachusetts und lief auf Grund. Eine Sandbank hatte schlimmeres verhindert.

Die Küstenwache hatte recht schnell bemerkt das sich gleich zwei Schiffe in Seenot befanden, dies 10 bis 20 Meilen vor der Küste. Die beiden Öltanker waren innerhalb von Stunden auseinandergebrochen. Die SS Pendleton konnte kein Notsignal senden. Außerdem war man auf der Suche nach der SS Fort Mercer. Es galt 84 Männer von beiden Schiffen zu retten.

Diese Katastrophe wurde später analysiert. Zunächst vermutete man das es an den Schweißnähten lag. Später kam man zu der Erkenntnis das der Stahl den man zum Bau der Schiffe verwendete, einen zu hohen Schwefelgehalt hatte, was den Stahl spröde und bei niedrigen Temperaturen sehr instabil machte. Die SS Pendleton wurde 1944 und die SS Fort Mercer 1945 gebaut.

Während der Rettungsmission sprang George „Tiny“ Myers zu früh von der Strickleiter als er in das Rettungsboot steigen wollte. Dabei geriet er zwischen die SS Pendleton und dem Rettungsboot, was er nicht überlebte. Das Meer hat ihn verschluckt. Von den insgesamt 41 Besatzungsmitgliedern der SS Pendleton konnten 32 gerettet werden. Der Kapitän mit seinen 7 Männern auf dem Bug des Schiffes haben es nicht geschafft. Somit fanden neun Männer den Tod. Die Überlebenden kamen sicher in Chatham an. Das Außergewöhnliche an dieser Geschichte ist, dass mit einem relativ kleinem Rettungsboot, CG-36500 einem Motorboot aus Holz, so viele Männer gerettet werden konnten. Bei der Küstenwache ging dies in die Geschichte ein.