True Story

Dieses bescheuerte Herz – deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2017.

 

Dieses bescheuerte Herz

Als Vorlage für diesen Film diente das Buch „Dieses bescheuerte Herz: Über den Mut zu träumen“ von Lars Amend und Daniel Meyer, in dem sie über ihre eigene Geschichte schreiben.

Der damals 15-jährige Daniel Meyer leidet seit seiner Geburt an einer Herzerkrankung. Er fertigte eine Liste an, mit 25 Dingen, die er gern noch erleben möchte. Der Teenager verbringt die Nachmittage in einem Kinderhospiz. Hier trifft er auf Lars Amend, der ihm versichert, all seine Wünsche erleben zu dürfen. Der Jugendliche wurde bereits mehrfach operiert und ist heute 20 Jahre alt.

Lars Amend möchte ihm all seine Wünsche erfüllen, er versprach ihm seine Liste abzuarbeiten. Also ziehen sie gemeinsam um die Häuser. Auch wenn man Daniel Meyer diese Krankheit nicht ansieht, so würde er ohne die fast 40 Tabletten am Tag nicht überleben. Lars Amend ist Mentor, Life Coach und Bestseller Autor. Zu seinen Büchern zählen; „Why Not?“, „Schmerz los werden“, „Leben bis zuletzt“, „Magic Monday“, „Der Verführungscode“, „Dieses bescheuerte Herz“, „Mit einem Bein im Modelbusiness“, „Rock Your Life“ und „Bushido“.

Daniel Meyer ist schwer herzkrank. Jeder Tag könnte der letzte sein. Ihm ist dies bewusst und er macht eine Liste mit seinen Wünschen. Es sind Dinge die ihm so einfallen, Wünsche die er gern noch erleben möchte, Autos und Mädels, aber auch eine Party, ohne das die Mutter dabei ist. Der 35-jährige Lars Amend kommt durch eine Bekannte, der Leiterin dieser Einrichtung, in dieses Kinderhospiz. Lars Amend möchte dem Jungen unbedingt helfen und fragt ihn was sie denn gemeinsam unternehmen könnten. Beide werden beste Freunde, eine Freundschaft die bis heute andauert. Während ihrer gemeinsamen Zeit entstand das Buch „Dieses bescheuerte Herz“.

Daniel sagte; „Weißt du Lars, ich möchte gern sterben, die Schmerzen sind so schlimm, ich möchte gerne gehen, aber ich kann meine Mutter jetzt im Moment nicht alleine lassen. Ich spüre sie ist noch nicht bereit mich gehen zu lassen. Aber wenn meine Mama so ein Buch hat, mit meinem Bild darauf, mit meinen Geschichten, meinen Gedanken, dann ist es als würde ich ihr vorlesen“. Das hat Lars Amend zutiefst berührt. Daniel fügte hinzu; „Wenn es soweit ist, dann ist es eben soweit“.