True Story

Panzerschiff Graf Spee (The Battle of the River Plate) – britisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1956.

Panzerschiff Graf Spee

Das Kriegsdrama zeigt die Geschichte des deutschen Panzerschiffs Admiral Graf Spee und dessen Kapitän Hans Langsdorff (1894-1939).

Das Schiff wurde während des Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs eingesetzt. Die Admiral Graf Spee war ein Panzerschiff der Deutschland-Klasse, das am 30. Juni 1934 vom Stapel lief. Am 21. August 1939 verließ das Schiff Wilhelmshaven, um sich im Südatlantik zu positionieren. Diese Fahrt des Schiffes stand unter dem Kommando vom Kapitän zur See Hans Langsdorff.

Es ist der Beginn des Zweiten Weltkriegs, bei dem es im Südatlantik zu mehreren Kreuzerkriegen gekommen war. Die Admiral Graf Spee versenkte neun englische Handelsschiffe. Geplant war nun den Heimathafen anzusteuern. Der Kapitän entschied sich, noch einmal an die Ostküste Südamerikas zu fahren, in der Hoffnung auf weitere feindliche Schiffe zu treffen.

Es ist der 13. Dezember 1939, als die Admiral Graf Spee vor der Mündung des Rio de la Plata auf einen gegnerischen Schiffsverband trifft. Man glaubte zunächst, das es sich von einem Hilfskreuzer begleiteten Konvoi handelt. Nach kurzen Überlegungen hielt man nun die Schiffe für einen Leichten Kreuzer in Begleitung von Zerstörern. Doch auch hier lag man falsch. Es waren die Schiffe; der schwere britische Kreuzer Exeter, das Flaggschiff des Kommodore Henry Harwood, sowie der britische Leichte Kreuzer Ajax und der neuseeländische Leichte Kreuzer Achilles.

Die Schiffe waren schneller als die Graf Spee und eröffneten das Feuer. Erst jetzt konnte man auf der Graf Spee die gegnerischen Schiffe richtig identifizieren. Statt die britischen Kreuzer auf Abstand zu halten und somit den Reichweitenvorteil seiner größeren Geschütze zu nutzen, befahl der Kapitän Hans Langsdorff, mit voller Fahrt auf die Gegner zuzufahren. Es kam zum Gefecht, bei dem die Exeter, die beiden Leichten Kreuzer, aber auch die Graf Spee beschädigt wurden.

Die Graf Spee hatte 36 Tote und 60 Verwundete zu beklagen. Der Kapitän gab sich geschlagen und lief in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, ein. Hier waren Reparaturarbeiten und Proviantübernahme geplant, um von hier aus die Heimfahrt nach Deutschland anzutreten. Der britische Botschafter verhinderte jedoch ein Auslaufen der Admiral Graf Spee, da man auf britische Verstärkung wartete.

Die Schiffe Ajax und die Achilles, sowie die HMS Cumberland, warteten bereits an der La-Plata Mündung. Die Graf Spee hatte zwar einige Beschädigungen, die Gefechtsbereitschaft war jedoch voll gegeben. Für anstehende Reparaturarbeiten gewährte man ihnen nur 72 Stunden, unmöglich diese in der Zeit zu schaffen. Man versuchte nach Buenos Aires, Argentinien, zu gelangen. Ein Vorhaben das durch einen Funkspruch nach Berlin Zustimmung fand. Aufgrund der geringen Wassertiefe war dies jedoch nicht möglich.

Am 17. Dezember 1939 verließ das Schiff Montevideo. Der Kapitän ließ ankern und Sprengstoff anbringen. Viele der Besatzungsmitglieder hatten bereits zuvor, still und heimlich, die Graf Spee verlassen. Die restlichen 40 Mann gingen nun von Bord. Die Admiral Graf Spee explodierte und brannte mehrere Tage. Sie senkte sich auf den Grund der Flussmündung des La Plata. Die Besatzung machte sich auf den Weg nach Buenos Aires. Hier erschoss sich Hans Langsdorff am 19. Dezember 1939. Er hatte sein Schiff zerstört, weil er glaubte sich in einer aussichtslosen Lage zu befinden. Einen Durchbruchversuch hatte er ohne jegliche Chancen empfunden.