True Story

Das furchtlose Regiment (Rough Riders) – amerikanisches Historiendrama aus dem Jahr 1997.

Das Furchtlose Regiment

Das Historiendrama führt uns in die Zeit des Spanisch-Amerikanischen Krieges im Jahr 1898 und zeigt die Geschichte der 1st US Volunteer Cavalry, besser bekannt als Rough Riders.

Geschildert wird die Tapferkeit dieser Einheit, bestehend aus Freiwilligen, während der Schlacht von San Juan Hill am 1. Juli 1898. Die 1st United States Volunteer Cavalry war eines von drei, aus Freiwilligen bestehenden Kavallerieregimenten, das als einziges aktiv am Spanisch-Amerikanischen Krieg teilnahm. Kommandeur dieses Regiments war der spätere US-Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919). Ende 1898 wurde er zum Gouverneur von New York gewählt. Oberst Leonard Wood wurde zum neuen Kommandeur der Rough Riders ernannt.

Die US-Armee galt als klein und unterbesetzt. Um diese Situation zu ändern, forderte Präsident William McKinley (1843-1901) 125.000 Freiwillige auf, sich an diesem Krieg zu beteiligen. Die Freiwilligen stammten aus Arizona, New Mexico, Oklahoma und Texas. Fast alle waren erfahrene Reiter, unter ihnen Rancher, Sportler, Bergleute und Indianer. Außerdem pensionierte Polizeibeamte und Militärveteranen, die sich aktiv beteiligen wollten. Unter ihnen auch der Sheriff William Owen „Buckey“ O’Neill (1860-1898), der unter dem Kommando von Theodore Roosevelt Captain wurde und in der Schlacht von San Juan Hill am 1. Juli sein Leben verlor.

So entstand dieses Regiment aus Freiwilligen. Es meldeten sich mehr als erwartet und man war gezwungen zahlreiche Bewerber abzulehnen. Das Regiment wurde auch „Wood’s Weary Walkers“ genannt, zu Ehren des Kommandanten Oberst Leonard Wood (1860-1927). Nun begann man mit der Ausbildung der Männer, unter dem Kommando von Oberst Leonard Wood, unterstützt von Oberstleutnant Theodore Roosevelt.

Am 29. Mai 1898 machten sich 1060 Rough Riders auf den Weg zur Southern Pacific Railroad, um nach Tampa, Florida, zu gelangen. Von hier aus brachen die Männer in Richtung Kuba auf. Einige erkrankten an Malaria und Gelbfieber. Die von den Krankheiten verschont blieben kamen am 23. Juni 1898 auf Kuba an. Bereits einen Tag später kam es zur Schlacht von Las Guasimas, bei der sie gegen die Spanier kämpfen mussten. Die Spanier waren im Vorteil, da sie die verzweigten Wege im Kampfgebiet bereits kannten.

Dennoch gelang es den Amerikanern, dieses Gebiet zu kontrollieren. Nun folgte die Schlacht von San Juan Hill, der entscheidenden Schlacht im Spanisch-Amerikanischen Krieg und der Einnahme der Stadt Santiago de Cuba. Auch hier kam es zu erneuten Kämpfen. Am 17. Juli 1898 ergaben sich die spanischen Truppen. Einige kämpften noch immer und wurden durch die Amerikaner besiegt. Am 12. August kapitulierte die spanische Regierung, stimmte einem Waffenstillstand zu und gaben an die Kontrolle über Kuba aufzugeben. Dies war das endgültige Ende dieses Krieges und die Rough Riders traten ihre Heimreise an.