True Story

Ich glaub‘, ich steh‘ im Wald (Fast Times at Ridgemont High) – amerikanisches Drama, Komödie aus dem Jahr 1982.

Ich glaub ich steh im Wald

Als Vorlage für den Film diente das Buch „Fast Times at Ridgemont High“ des Autors Cameron Crowe, in dem er seine Erlebnisse beschreibt. Der am 13. Juli 1957 in Palm Springs, Kalifornien, geborene Cameron Crowe ist Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Seine Erlebnisse am College, an der Clairemont High School in San Diego, inspirierten ihn zu seinem 1981 erschienenen Buch. Cameron Crowe arbeitete als freiberuflicher Autor für das Magazin Rolling Stone. Nebenbei verbrachte er unter falschem Namen ein Jahr an der Clairemont High School. Getarnt als Oberschüler gelang es ihm zu recherchieren. Die Schulverwaltung war involviert, um Geschichten für sein Buch „Fast Times at Ridgemont High“ während des Schuljahres 1978/79 zu sammeln.

Cameron Crowe fand schnell Freunde und versuchte sich anzupassen. Als 22-Jähriger war er unter den ganzen Schülern und niemand bemerkte etwas. Er nannte sich Dave Cameron. In seinem späteren  Film „Almost Famous – Fast berühmt“ beschreibt er seine Erfahrungen als Jugendlicher und Autor für das Magazin Rolling Stone.

Im Teenageralter war er als Journalist für die Zeitschrift Rolling Stone tätig. Der Rolling Stone berichtet über Themen wie Rockmusik und Popkultur.
Es zeigt seine eigenen Erfahrungen, als er die Band Allman Brothers für seine erste Titelgeschichte im Rolling Stone begleiten durfte. Im Alter von 16 Jahren begann Cameron Crowe für den Rolling Stone zu schreiben. In seinem Drehbuch verarbeitet er seine Erlebnisse.

In der Grundschule übersprang er zwei Klassen, wurde jedoch auch ein Jahr früher eingeschult. An der Highschool war er deutlich jünger als seine Mitschüler, was auch zu einigen Hänseleien geführt hatte. Bereits mit 13 Jahren schrieb er für die Schülerzeitung. Da er als Einzelgänger galt, fing er an für die Schülerzeitung zu schreiben. Mit 15 beendete er die Schule und begann ein Jahr darauf für den Rolling Stone zu schreiben. Er hatte Kontakt zu Benjamin „Ben“ Fong-Torres geknüpft, dem Herausgeber des Rolling Stone.

Seine erste Titelgeschichte war über die amerikanische Rockband The Allman Brothers Band. Mit dieser Band ging er drei Wochen auf Tournee und führte Interviews mit den Bandmitgliedern aber auch der gesamten Crew. Der Sänger und Songschreiber der Band, Gregg Allman, stand ihm anfangs skeptisch gegenüber, er hielt ihn für einen Informanten des FBI.

Er hatte bereits Erfahrungen, wurde zum stellvertretenden Redakteur und hatte einige bekannte Musiker wie, Bob Dylan, Neil Young, David Bowie und Eric Clapton interviewt. Seine Mutter hatte Bedenken als er die Band begleitete und sie ließ ihn nur zögerlich gehen. Da er selbst Fan der Hardrock-Bands war, diese Musik mochte, verhalf ihm das dazu viele Interviews führen zu können. So schrieb er unter anderem auch über Led Zeppelin.
All diese Erfahrungen hatten Einfluss auf das Drehbuch zum Film Almost Famous. 2001 bekam er einen Oskar für das Drehbuch.
Mit 18 Jahren verlor er nach und nach das Interesse am Journalismus über die Rockmusik. Er entschied sich nur noch als freier Mitarbeiter für den Rolling Stone zu arbeiten. Somit hatte er auch mehr Zeit für seine entstandenen Drehbücher und später auch als Regisseur.

1982 schrieb er das Drehbuch für den Film „Fast Times at Ridgemont High,“ (Ich glaub‘, ich steh‘ im Wald), in dem er ebenfalls persönliche Erlebnisse verarbeitet hat. 1986 heiratete er Nancy Wilson von der Rockband Heart. Im Jahr 2000 kamen die beiden Zwillingssöhne zur Welt. 2008 kam es zur Trennung.
Es entstanden eine Vielzahl von Drehbüchern und Filmen.