True Story

Ein Stern geht auf (A Star Is Born) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 1937.

A Star is Born (23.11)

Das Drama aus dem Jahr 1937 basiert auf der Geschichte von Barbara Stanwyck (1907-1990) und Frank Fay (1891-1961), beide Filmschauspieler und einem Paar das am 26. August 1928 heiratete. Über den Film gibt es gewisse Spekulationen und Filmhistoriker sind sich einig, das dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht. Auch wenn das Ende des Films mehr auf die Geschichte von John Bowers (1885-1936) hinweist, einem Filmschauspieler, der sich am 17. November 1936 das Leben nahm.

Barbara Stanwyck wurde am 16. Juli 1907 als Ruby Catherine Stevens in Brooklyn, New York, geboren. Sie war das jüngste und fünfte Kind von Catherine Ann, geborene McPhee und Byron E. Stevens. Als sie vier Jahre alt war, wird ihre Mutter von einem Betrunkenen aus der Straßenbahn gestoßen und verstarb darauf, da es zu Komplikationen bei einer Fehlgeburt gekommen war. Zwei Wochen nach der Bestattung der Mutter, verließ der Vater die Familie. Ihre ältere Schwester Laura Mildred (1886-1931) kümmerte sich um Ruby und ihren Bruder.

Später wuchsen die Kinder in einem Heim auf, nachdem Mildred eine Anstellung als Showgirl fand. Ruby begann ihre Laufbahn als Revuetänzerin. Mit 14 Jahren brach sie die Schule ab. Sie wurde zu einem Star am Broadway, in dem Stück Burlesque, im Jahr 1927. Das Publikum war begeistert und es wurde ein großer Erfolg. Noch im selben Jahr folgte ihre erste Rolle im Film „Broadway Nights“.

Kurz darauf lernt sie Frank Fay kennen, beide heiraten und ziehen nach Hollywood. Frank Fay war ebenfalls Schauspieler und Komiker. Er galt als Wegbereiter in der Stand-up-Comedy. Ein bekannter und einflussreicher Star. Ihre Ehe wurde als sehr turbulent bezeichnet. Bekannt wurde Frank Fay jedoch auch wegen seiner aggressiven Persönlichkeit und seinen politischen faschistischen Ansichten. Somit geriet er immer mehr in Vergessenheit, dazu beigetragen haben auch seine Vorurteile und der Alkoholkonsum. Viele seiner Zeitgenossen mochten ihn nicht.

Seiner Ehefrau verhalf er zur Karriere beim Film. Am 5. Dezember 1932 adoptiert das Paar einen zehn Monate alten Jungen und nennt ihn Dion. Seine erfolgreiche Karriere am Broadway wurde nie auf die große Leinwand übertragen, während seine Frau immer mehr Berühmtheit in Hollywood erlangte. Frank Fay soll seine Frau körperlich misshandelt haben, besonders dann wenn er betrunken war. Am 30. Dezember 1935 kommt es zur Scheidung. Sie heiratet 1939 erneut, den Film- und Fernsehschauspieler Robert Taylor. Diese Ehe wurde 1951 geschieden. Beiden werden Affären nachgesagt.

1943 folgte für Frank Fay ein Comeback. Die meisten Leute die mit ihm zusammenarbeiteten sagten, das sie ihn einfach nicht mögen. Er sei ein Alkoholiker, Antisemit und Frauenschläger. Frank Fay starb am 20. September 1961 im Alter von 69 Jahren. Als sich die Filmkarriere von Barbara Stanwyck ab 1957 immer weniger Beliebtheit erfreute, wechselte sie zum Fernsehen. Barbara Stanwyck verstarb am 20. Januar 1990, im Alter von 82 Jahren.