True Story

Die geliebten Schwestern – deutsches Drama aus dem Jahr 2014.

Die geliebten Schwestern

Das Drama schildert die Liebe von Friedrich Schiller (1759-1805) Friedrich Schiller zu den Schwestern Charlotte Luise Antoinette von Lengefeld (1766-1826), seiner späteren Ehefrau, und Sophie Caroline Auguste von Lengefeld (1763-1847).

Johann Christoph Friedrich Schiller war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Geboren wurde er am 10. November 1759 in Marbach am Neckar. Er war das zweite Kind von Johann Caspar Schiller (1723-1796), einem Offizier, Wundarzt und Hofgärtner des Herzogs von Würtemberg und Elisabetha Dorothea Schiller, geborene Kodweiß (1732-1802), Tochter eines Bäckers und Gastwirts.

Charlotte Luise Antoinette von Lengefeld wurde am 22. November 1766 in Rudolstadt geboren. Hier wuchs sie mit ihrer älteren Schwester auf. Ihr Vater Carl Christian von Lengefeld (1715-1775) verstarb früh. Die Mutter Louise von Lengefeld, geborene Luise Juliane Eleonore Frederike von Wurmb (1743-1823), musste sich allein um all die Dinge kümmern. Das ersparte Geld war schnell verbraucht.

Friedrich Wilhelm Ludwig von Beulwitz (1755-1829) hielt um die Hand der ältesten Tochter Caroline an, dem die Mutter zustimmte. Im Jahr 1780 kam es zur Hochzeit. 1794 trennt sich das Paar und es folgt die Scheidung. Caroline heiratet im selben Jahr den Legetationsrat Wilhelm von Wolzogen (1762-1809). Caroline von Wolzogen schrieb später ihren Roman „Agnes von Lilien“, dieser 1798 veröffentlicht wurde.

Als Friedrich Schiller 1787 völlig mittellos nach Rudolstadt kam, verliebten sich beide Schwestern in ihn. Er konnte sich nicht entscheiden, er erwiderte deren Zuneigung. Die Schwestern waren 1789 zur Kur in Lauchstädt, bei Halle an der Saale, als sie Schiller dort besuchte. Er übergab Charlotte einen Brief, in dem er den Wunsch einer Verlobung verkündete. Beide heiraten 1790.

Durch seine zahlreichen veröffentlichten Werke war er wieder finanziell besser gestellt. Das Paar bekommt vier Kinder; Karl Ludwig Friedrich, geboren 1793, Ernst Friedrich Wilhelm erblickte 1796 das Licht der Welt, im Jahr 1799 wird Tochter Caroline Luise Friederike geboren und im Jahr 1804 folgte Emilie Henriette Luise. Seine Ehefrau galt als sehr intelligent. Dies ging aus ihren Tagebüchern hervor.

Schillers Schwägerin Caroline von Wolzogen bekommt 1795 einen Sohn. Möglich das auch er hier der Vater ist. Ihr Sohn Adolf verstirbt 1825 mit 30 Jahren, vermutlich durch Suizid. Friedrich Schiller und seine Schwägerin pflegten stets eine innige Bindung, diese auch wegen ihrer gemeinsamen literarischen Interessen.

Friedrich Schiller verstarb am 9. Mai 1805, nach erneuter schwerer Erkrankung, im Alter von 45 Jahren, in Weimar. Seine Frau Charlotte stirbt am 9. Juli 1826 in Bonn. Ihre Schwester Caroline starb am 11. Januar 1847 in Jena.