True Story

Andrej Rubljow – sowjetisches Historiendrama aus dem Jahr 1966/1969.

Andrei Rubljowandrej-tarkowski

Das zweiteilige Historiendrama das in den Jahren 1966 bis 1969 entstand, beruht auf der Lebensgeschichte des Ikonenmalers und Mönchs Andrei Rubljow (um 1360-1430).

Es ist die Zeit des Mittelalters, des 15. Jahrhunderts im orthodoxen Russland. Der Regisseur Andrei Tarkowski versucht mit seinem Film diese Zeit so realistisch wie möglich darzustellen, auch wenn er weniger das Leben von Andrei Rubljow in den Vordergrund stellt. Er setzt dem Künstler mit diesem filmischen Meisterwerk ein Denkmal. Gezeigt werden das Christentum, die turbulente Zeit der russischen Geschichte und die Überfälle der Tataren. Ebenso religiöse Sekten und die Unterdrückung durch die Obrigkeit.

Andrei Rubljow wurde um 1360 geboren. Sein Geburtsort ist nicht bekannt. Wahrscheinlich lebte er in der Nähe von Moskau. Er gilt als einer der größten mittelalterlichen Maler der orthodoxen Ikonen und Fresken. Im Jahr 1405 wird sein Name erstmals erwähnt, als er für die Kathedrale des Moskauer Kreml Ikonen und Fresken malte.

Chroniken belegen, das er im Jahr 1408 zusammen mit Daniil Chyorny in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, der größten Kirche innerhalb des Kremls, mit der Malerei beschäftigt war. Andrei Rubljow lebte im Erlöser-Andronnikow-Kloster in einer Gemeinschaft der Moskauer Maler. Er hat vermutlich vor 1405 das Mönchsgelübde abgelegt.

Seine von ihm gemalte Dreifaltigkeitsikone gilt als eine der Höhepunkte der russischen Malerei. Dieses Werk ist etwa im Jahr 1411 entstanden und gilt als Meisterwerk der Ikonenmalerei. Die Dreifaltigkeitsikone ist heute in der Tretjakow-Galerie in Moskau ausgestellt. Andrei Rublow starb am 29. Januar 1430 in Moskau.