True Story

Con Man – Aufstieg und Fall des Barry Minkow – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2018.

Con Man

Der Film basiert auf der Geschichte von Barry Minkow, einem ehemaligen Geschäftsmann und Pastor, zugleich ist Barry Minkow ein verurteilter Straftäter. Der Film wurde teilweise durch Spenden finanziert. Nach seiner erneuten Verhaftung mussten die Dreharbeiten verschoben werden, da Barry Minkow auch selbst im Film mitwirkt.

Der am 22. März 1966 in Inglewood, Kalifornien, geborene Barry Minkow gründete während seiner Schulzeit eine Teppichreinigungsfirma mit dem Namen ZZZZ Best. Er ist 15 Jahre alt als er die Cleveland High School besucht und gleichzeitig sein Unternehmen in der elterlichen Garage gründet. Da er noch keinen Führerschein besitzt, müssen ihn Freunde zu seinen Kunden und Terminen fahren. Es kam jedoch zu finanziellen Schwierigkeiten, als Minderjährigem war es ihm nicht erlaubt ein Geschäftskonto zu führen, Verträge zu unterzeichnen und Schecks auszustellen. Außerdem kam es zu Kundenbeschwerden und Zahlungsanforderungen einiger seiner Lieferanten.

Im Fernsehen warb er für sein Unternehmen, das für viel Vertrauen für seine Teppichreinigungsfirma sorgte. Zugleich brachte er sein Unternehmen an die Börse, was ihn mit einer Mehrheitsbeteiligung von 53 Prozent zu einem Millionär machte, wenn auch nur auf den Papieren. Der Gang an die Börse bot ihm scheinbar einen Weg, seine betrügerischen Aktivitäten best möglich zu vertuschen. Ihm gehörten ein Ferrari, ein BMW und eine Villa in Woodland Hills, Los Angeles, in einer sehr noblen Gegend. Zu seinem Unternehmen zählten 1987 über 1000 Mitarbeiter, mit Niederlassungen in Kalifornien, Arizona und Nevada. Sein Anteil belief sich auf 100 Millionen Dollar. Es schien, dies sei die ultimative amerikanische Erfolgsgeschichte. Sein Unternehmen wurde zu einer Sensation.

Barry Minkow verfügte über keine finanziellen Mittel. Um seine Firma aufrecht zu erhalten, begann er damit Schecks zu fälschen. Neben seinem Scheckbetrug und Kreditkartenbetrug klaute er den Schmuck seiner Großeltern um diesen zu Geld zu machen. 1987 brach sein Unternehmen ZZZZ Best zusammen, das den Anlegern geschätzte 100 Millionen Dollar kostete.

Doch seine Betrügereien waren aufgeflogen. Wegen Betruges wurde Barry Minkow zu 25 Jahren Haft verurteilt, von denen er sieben Jahre in Haft verbüßte. Während er im Gefängnis sitzt, findet Barry Minkow zum Christentum und engagiert sich im Namen Gottes. Nach seiner Entlassung 1995, findet Barry Minkow eine Stelle als Pastor an der Church at Rocky Peak in Chatsworth, Kalifornien. Noch im selben Jahr veröffentlicht er sein Buch „Clean Sweep“. Sämtliche Einnahmen durch den Verkauf flossen an die Geschädigten. Er und seine Ehefrau Lisa adoptierten zwei Kinder aus Guatemala. Sie leben heute im ländlichen Crossville, Tennessee.

1997 wurde Barry Minkow Pastor an der Community Bible Church in San Diego. Er sprach mit Wirtschaftsstudenten über seine Geschichte, seinem Betrug, und wie man dies verhindern könne. 2014 wurde Barry Minkow erneut zu fünf Jahren Haft verurteilt, da man bemerkt hatte, das er die Kirche um 3 Millionen Dollar betrogen hat. Er gab zu Spenden in Höhe von 3 Millionen Dollar unterschlagen zu haben. Im Juni 2019 hat er die Chance entlassen zu werden.