True Story

Film Stars Don’t die in Liverpool – britisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2017.

Film Stars

 

Gezeigt wird die Geschichte der amerikanischen Schauspielerin Gloria Grahame (1923-1981) und ihrer Beziehung zu dem 1952 geborenen Briten Peter Turner. Als Vorlage für den Film diente das Buch „Film Stars Don’t die in Liverpool“ von Peter Turner.

Gloria Grahame Hallward wurde am 28. November 1923 in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Ihre Mutter Jeanne McDougall war eine britische Theaterschauspielerin und Schauspiellehrerin, die unter dem Künstlernamen Jean Grahame bekannt wurde. Ihr Vater Reginald Michael Bloxam Hallward war Architekt und Autor. Die ältere Schwester Joy Hallward (1911-2003) war ebenfalls Schauspielerin, die mit dem Darsteller Robert Mitchum verheiratet war.

Ihre Schauspielkarriere begann am Theater. Ihr Filmdebüt gab sie in „Blonde Fever“ aus dem Jahr 1944, der von MGM gedreht wurde. 1946 folgte der Film „It’s a Wonderful Life“ in dem ihre Rolle als herausragend beschrieben wird. MGM glaubte dennoch nicht, dass sie das Potential für weitere Erfolge habe, und somit wurde ihr Vertrag an die RKO Studios verkauft. Für ihre Rolle in dem Film „Crossfire“ aus dem Jahr 1947 wurde sie für den Oscar nominiert. Danach folgte der Film „The Bad and the Beautiful“ bei dem sie 1952 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Weitere Rollen hatte sie in den Filmen; „Sudden Fear“, Human Desire“, The Big Heat“ und „Oklahoma!“. Hier endet ihre Filmkarriere und sie spielt meist nur noch Nebenrollen.

1974 wurde bei Gloria Grahame Brustkrebs diagnostiziert. Ein Jahr darauf begann sie wieder zu arbeiten. 1980 wurde erneut Krebs festgestellt und sie weigerte sich einer Behandlung zu unterziehen. Sie reiste nach Großbritannien um hier in einem Theaterstück aufzutreten. 1981 machte ihr die Krankheit arge Probleme, Ärzte rieten zu einer Behandlung, was sie jedoch ablehnte. Gloria Grahame bat ihren Liebhaber Peter Turner darum, bei ihm und seiner Mutter wohnen zu dürfen. Außerdem solle ihre Familie in den Vereinigten Staaten nichts von ihrem Gesundheitszustand wissen.

Peter Turner war besorgt und kontaktierte Familienangehörige. Er informierte zwei ihrer Kinder, Timothy und Marianna, die in den USA lebten. Sie reisten nach Liverpool um ihre Mutter gegen den Willen des Arztes in die Vereinigten Staaten zu bringen. Zurück in ihrer Heimat brachte man sie sofort in das St. Vincent’s Hospital in New York City. Hier verstarb Gloria Grahame am 5. Oktober 1981, nur wenige Stunden nach ihrer Aufnahme, im Alter von 57 Jahren. Gloria Grahame war viermal verheiratet und hat vier Kinder.