True Story

69 Tage Hoffnung (The 33) – amerikanisch-chilenisches Drama aus dem Jahr 2015.

69 Tage Hoffnung

Gezeigt wird die Geschichte rund um das Grubenunglück von San José, bei dem am 5. August 2010 mehrere Bergleute 700 Meter unter Tage eingeschlossen waren.

Etwa gegen 14.00 Uhr kommt es zu diesem Unglück, das durch einen Bergschlag die Wendelstrecke einstürzen ließ und somit 33 Bergleute eingeschlossen waren. Nach dem Einsturz begann man sofort mit den Rettungsmaßnahmen. Mit Großbohrgeräten versuchte man den Schutzraum in einer Tiefe von 700 Metern zu treffen. Erst bei einem dritten Versuch traf der Bohrer auf keinen Widerstand, somit hatte man einen Hohlraum erwischt. Man senkte den Bohrer ab und konnte somit die Hohlraumhöhe bestimmen. Es dauerte mehrere Stunden um das mehrteilige Bohrgestänge nach oben zu ziehen.

Am Ende des Bohrers hatten die eingeschlossenen Bergleute eine Plastiktüte befestigt, in dieser zwei Schriftstücke waren. Ein Brief eines Bergmanns der an seine Familie gerichtet war und ein Zettel auf dem zu lesen war; „Uns 33 geht es im Schutzraum gut“. Unter den eingeschlossenen Bergleuten war auch der ehemalige Fußballspieler Franklin Lobos Ramírez, dieser seit 2005 als Bergmann und LKW-Fahrer arbeitete.

Nach 18 Tagen bekamen die Bergleute erstmals frisches Wasser, Nahrung und Medikamente. Über einen Schlauch konnte man sie somit erst einmal mit dem Nötigsten versorgen. Man beruhigte die Eingeschlossenen und bereitet sie auf eine lange Wartezeit vor. Der Chefingenieur der Rettungsarbeiten Andres Sougarret, teilt ihnen mit, das es mindestens vier Monate dauern würde, um einen breiten Schacht bohren zu können, durch diesen die Männer gerettet werden sollen.

Man lässt eine kleine Kamera herab, die die Bergleute dort unten zeigt. In 700 Metern Tiefe herrschen Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius. Bei ihrer Rettung wurde eine sogenannte Dahlbuschbombe, eine Rettungskapsel von 2,5 Metern Länge und einer Breite von 53 Zentimetern, eingesetzt. Mit dieser Rettungskapsel wurden die Männer einzeln nach oben befördert. Am 13. Oktober waren alle der Männer gerettet.

Viele waren dem Medienrummel nicht gewachsen und meinten das sie lieber wieder dort unten sein wollten. Ihre Familien hoffen auf das große Geld, sie sind jedoch mehr Last als Hilfe. Der Ruhm spaltet die Familien. 14 Männern wurde eine Sonderrente zugebilligt. Man hatte gegen die Bergbaugesellschaft und den Staat geklagt.