True Story

Rum Diary (The Rum Diary) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2011.

Rum Diary

 

Als Vorlage für den Film diente der Roman „The Rum Diary“ von Hunter S. Thompson (1937-2005). Der Roman entstand 1961, wurde jedoch erst 1998 veröffentlicht. Der Autor beschreibt seine Zeit in San Juan, Puerto Rico. Später entstand sein Roman „Fear and Loathing in Las Vegas“, dieser ebenfalls als Vorlage für einen Film diente Fear and Loathing in Las Vegas (1998)

Hunter S. Thompson zog 1960 nach San Juan um hier als Journalist für die Sportzeitschrift El Sportivo zu arbeiten. Zudem bewarb er sich für einen Job bei der englischsprachigen puertoricanischen Tageszeitung The San Juan Star. Der Chefredakteur und spätere Schriftsteller William J. Kennedy lehnte dies jedoch ab. Dennoch wurden beide Freunde. Als die Zeitung El Sportivo schließen musste, arbeitet Hunter S. Thompson als freier Journalist für die New York Herald Tribune. Seine Erlebnisse und Erfahrungen während seines Aufenthalts auf der Insel schrieb er in seinem Buch The Rum Diary nieder.

Hunter S. Thompson wurde am 18. Juli 1937 in Louisville, Kentucky, geboren. Sein Interesse für die Literatur begann bereits in der Schulzeit. 1955 wurde er verhaftet und zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt. Man warf ihm Mithilfe bei einem Raub vor. Nach seiner Armeezeit kam er zum Journalismus und arbeitete als Sportreporter. 1966 erschien sein Roman „Hells Angels“, über den weltweit agierenden Motorradclub. Kurz darauf wurde er einer der ersten Autoren des Magazins Rolling Stone, dieses 1967 gegründet wurde und dessen Artikel sich mit Popkultur und Rockmusik beschäftigen.

Thompsons exzentrischer Lebens- und Schreibstil war einer der Gründe für den Erfolg dieses Magazins. In den 1970er Jahren galt sein Interesse der Politik, kandidierte als Sheriff und forderte die Legalisierung von Drogen.
Am 20. Februar 2005 nahm er sich im Alter von 67 Jahren das Leben. Er hinterlässt seine Frau Anita, Sohn Juan, Tochter Jennifer, sowie Enkel Will. Sein Tod habe er seit längerem geplant und er schrieb, dieser Schritt würde nicht weh tun.