True Story

War Dogs – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2016.

War Dogs

Als Vorlage für den Film diente ein in der Zeitschrift Rolling Stone erschienener Artikel von Guy Lawson, der diese Geschichte in seinem späteren Buch „Arms and the Dudes“ detailliert beschreibt.

Gezeigt wird die wahre Geschichte der zwei Waffenhändler Efraim Diveroli und David Packouz, die einen Vertrag über eine Waffenlieferung mit der amerikanischen Regierung abgeschlossen hatten. Mit ihrem Unternehmen, dem Waffenhandel AEY, kam es zu einem Vertrag in Höhe von knapp 300 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen AEY war ein bedeutender Waffenhandel für das Verteidigungsministerium.

Der damals 21-jährige Efraim Diveroli und sein 25 Jahre alter Partner David Packouz wurden später angeklagt und verurteilt, da sie die Vertragsbedingungen nicht eingehalten hatten. Ihr Unternehmen AEY lieferte minderwertige und unbrauchbare Munition, diese einst in China hergestellt wurde. Aufgrund eines Embargos gegen China durften Waffen und Munition nicht eingeführt oder gar verkauft werden. Die beiden Waffenhändler wollten diese Munition dennoch verkaufen, indem sie die Munition neu verpackten und versuchten erneut zu vermarkten. Dadurch kam es zu einer Verletzung des Waffenembargos.

Aufgrund des Alters der beiden Waffenhändler wurde der Vertrag zwischen ihrem Unternehmen AEY und der US-Regierung überprüft. Somit wurde ihr Vergehen aufgedeckt. Es kam zur Anklage, Efraim Diveroli wurde zu vier Jahren Haft und David Packouz zu sieben Monaten Hausarrest verurteilt.

Bereits als Teenager zeigte Efraim Diveroli Interesse an Waffen, einer Vorliebe für den Waffenhandel, woraufhin er AEY gründet. Innerhalb dieser Branche machte er sich einen Namen. Aus anfangs kleineren Verträgen wurden nun größere Verträge unterzeichnet, wodurch er Millionen verdiente. Bekannt war er auch wegen seinem Ehrgeiz aber auch dem Risiko.

Sein Unternehmen AEY erhielt den Auftrag, Waffen und Munition im Wert von 298 Millionen Dollar für die Streitkräfte in Afghanistan zu beschaffen. Geliefert wurde jedoch in China hergestellte Munition an die afghanische Armee. Bis Ende 2006 hatte AEY insgesamt 149 Aufträge im Wert von circa 10.5 Millionen Dollar erhalten. Anfang 2007 kam es zu dem bis dato größtem Deal im Wert von rund 300 Millionen, wobei man hier die Vertragsbedingungen missachtete. Man war sich dessen bewusst, dennoch wurde die aus China stammende Munition geliefert. Diese befand sich in Albanien, Bestände des albanischen Militärs, die umgepackt wurde und an die afghanische Armee geliefert wurde.