True Story

Stoßtrupp 1917 – deutsches Kriegsdrama aus dem Jahr 1934.

Stosstrupp 1917

Der Roman und Kriegsbuch „Der Glaube an Deutschland“ von Hans Zöberlein (1895-1964) diente hier als Vorlage für diesen deutschen Kriegsfilm und zeigt den Alltag deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Westfront.

Stoßtrupp 1917 ist ein nationalsozialistischer Propagandafilm über den Ersten Weltkrieg. Deutsche Soldaten kämpfen an der Front und in den Gräben der Westfront, bei dem sie von britischen und französischen Streitkräften umgeben sind. Der Film konzentriert sich auf das Schicksal einer deutschen Einheit. Soldaten schildern ihre Geschichte im Stellungskrieg und das Geschehen dieses grauenvollen Krieges. An der Westfront kommt es zu harten und brutalen Kämpfen.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs kam es von August bis Oktober 1914 zu einem Bewegungskrieg, darauf folgte ein Stellungskrieg von November 1914 bis März 1918 und nochmals einem Bewegungskrieg von März bis November 1918. Die Westfront erstreckte sich über eine Länge von 750 Kilometern, vom Ärmelkanal bis zur Schweizer Grenze. Hier tobten heftige Gefechte mit Minensprengungen und Stoßtruppunternehmen. 1917 kam es zur Schlacht bei Arras, bei der es britischen und kanadischen Truppen gelungen war, den Deutschen den strategisch wichtigen Höhenzug bei Vimy abzunehmen.

Es war ein erbitterter Kampf um die Dominanz über diese Höhen, Stellungskriege und Grabenkämpfe um somit den Gegner zu schwächen. Die Westfront galt als entscheidende Zone der Auseinandersetzung. Die Alliierten mobilisierten 20 Nationen um die deutsche Armee aus den besetzten Gebieten zu vertreiben, was schließlich im Sommer 1918 zum Sieg der Alliierten führte.

Hans Zöberlein selbst diente im Ersten Weltkrieg und erreichte den Rang des Vizefeldwebel, einem Unteroffiziersdienstgrad bei den Fußtruppen. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und der bayrischen Goldenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Nach dem Ersten Weltkrieg wird Hans Zöberlein 1921 Mitglied der NSDAP und SA. 1931 erschien sein Buch, der Weltkriegsroman „Der Glaube an Deutschland“. Hans Zöberlein ist Nationalsozialist und bereits in den 1920er Jahren im Umfeld Hitlers. In München wird er NSDAP-Stadtrat und Leiter des städtischen Kulturamts. Nach dem Krieg zählt Hans Zöberlein zu den verurteilten Kriegsverbrechern.