True Story

Der Bruch – deutsche (DDR) Kriminalkomödie aus dem Jahr 1989.

Der Bruch

DDR Krimis

 

Der Film basiert auf einem wahren Kriminalfall, dem Einbruch der Bande um Walter Pannewitz in die Eisenbahnverkehrskasse der Reichsbahndirektion Berlin, Unter den Linden, Ecke Charlottenstraße, im November 1951.

 

Der Tresorknacker Walter Pannewitz stieg mit seiner Bande ins Gebäude der Reichsbahn ein und knackte den Tresor. Sie erbeuteten 1,6 Millionen Ostmark und rund 220.000 Westmark. Zwei Jahre später wurde Walter Pannewitz gefasst. Am 8. Januar 1953 wird er von der Westpolizei verhaftet und am 27. März 1954 nach neuntägiger Verhandlung zu neun Jahren Zuchthaus verurteilt.

 

Die Deutsche Reichsbahn lagerte hier ihre Tageseinnahmen und die Gehälter für die Beschäftigten, Ost- sowie auch Westmark. Die Panzertür zum Tresorraum galt als sicherste in ganz Berlin. Die Bande hatte einen leerstehenden Raum über dem Tresor gemietet. Von hier auch brachen sie durch die Decke, einer neunzig Zentimeter dicken Stahlbetondecke.

 

Der 49-jährige Walter Pannewitz hatte zuvor schon mehrere Einbrüche begangen und saß mehrfach im Zuchthaus. Zu seiner Bande zählten die erfahrendsten Kriminellen, die er für seinen Plan rekrutierte, Erich Marggraf, Eduard Gross, Walter Geiß und Max Mikulla. Zuvor hatte die Bande einen Fleischermeister beraubt, sie brauchten das Geld für die Ausgaben ihres wohl größten Coups, unter anderem für die sehr teuren Bohrer. Da man Erich Marggraf verhaftet hatte, musste ein neuer Mitstreiter angeworben werden, dieser war Wilhelm Kremmin, der durch Unachtsamkeit die Polizei auf sich aufmerksam machte. Er hatte nun Geld und zeigte dies auch. Er wurde verhaftet und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihn plagten Schuldgefühle, da durch sein Verhalten die Bande aufgeflogen ist, woraufhin er sich das Leben nahm.

 

Nach Walter Pannewitz wird noch immer gefahndet. Er war in West-Berlin untergetaucht. Auch er hat sich verraten, durch sein Verhalten und der teuren Kleidung die er nun trug. Die anderen Bandenmitglieder wurden zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Ein Teil der Beute wurde nie gefunden. Möglich das Walter Pannewitz bis zu seinem Tod im Herbst 1981 von diesem Geld lebte