True Story

Ein letzter Job (King of Thieves) – britisches Drama, Kriminalfilm aus dem Jahr 2018.

Ein letzter Job

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt, wie eine Gruppe pensionierter Gauner in London einen Raubüberfall begeht. Über diese Geschichte veröffentlichte Mark Seal in der Zeitschrift Vanity Fair einen Artikel mit dem Titel „The Over the Hill Mob“.

Die Bande zu dieser vielfach vorbestrafte Rentner gehörten, drangen im April 2015 in einen Tresorraum eines Schmuckgeschäfts im Londoner Stadtteil Hatton Garden ein und machten fette Beute. Dieser Fall ist unter dem Namen Hatton Garden Safe Deposit Burglary bekannt. Dieser Einbruch gilt als einer der größten Vorfälle in der englischen Geschichte.

Insgesamt waren acht Personen an diesem Raub beteiligt. Zur Hauptgruppe zählten vier ältere Männer, die alle bekannte und erfahrene Diebe waren. Ihre Vorbereitungen für diesen Einbruch liefen über das Osterwochenende, da sämtliche Läden geschlossen waren. Sie drangen in das Gebäude der Hatton Garden Safe Deposit Company ein und bohrten sich durch eine 50 Zentimeter dicke Betonwand. Mit ihrer Beute, im Wert von mehreren Millionen Pfund, flohen die Täter und tauchten unter.

Bereits am 19. Mai 2015 konnte der 76-jährige Brian Reader festgenommen werden. Dieser war bereits zuvor an Geldwäsche des Überfalls eines Lagerhauses von Brink’s Mat beteiligt. Im November 2015 folgten die Festnahmen von Carl Wood, William Lincoln, Jon Harbison und Hugh Doyle. Am 9. März 2016 wurden John „Kenny“ Collins, Daniel Jones und Terry Perkins zu jeweils sieben Jahren Haft verurteilt. Carl Wood verurteilte man ebenfalls zu sieben und William Lincoln zu sechs Jahren Haft.

Auch Hugh Doyle wurde für schuldig befunden und der Anführer der Bande Brian Reader erhielt eine Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten. Jon Harbison wurde für nicht schuldig befunden. Am 28. März 2018 wurde der 57-jährige Michael Seed festgenommen.