True Story

Oktober – sowjetisches Historiendrama, Stummfilm aus dem Jahr 1927.

Panzerkreuzer Potemkin

Neben dem Film Panzerkreuzer Potemkin (1925) sehen wir den Stumm- und Propagandafilm „Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ dieser auf dem Buch „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ des amerikanischen Journalisten John Reed basiert.

John Reed (1887-1920) war Begründer und Vorsitzender der ersten Kommunistischen Partei der Vereinigten Staaten. Er starb 1920 in Moskau an Typhus. Seine Geschichte wird im Film Reds – Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit (1981) dargestellt. Buch sowie der Film beziehen sich auf die Oktoberrevolution 1917. Vorgänge vor und während dieser Revolution werden aus Sicht der Bolschewisten gezeigt.

Die Oktoberrevolution war eine gewaltsame Machtübernahme durch die Kommunistische Bolschewiki unter der Führung von Wladimir Iljitsch Lenin in Russland. Diese Machtergreifung durch die Bolschewisten hat den Lauf der Weltgeschichte verändert. Lenin war der Auffassung, dass ein bewaffneter Aufstand gegen die Regierung notwendig sei.

Die Februarrevolution hatte zuvor zum Sturz des Zaren Nikolaus II. (1868-1918) geführt, doch es blieben eine Reihe von sozialen und politischen Problemen. Es war Lenin gelungen, die Mehrheit der Partei hinter sich zu bringen. Einzelne Regimente der Garnisonen Petrograds wurden durch das Revolutionskomitee mit bolschewistischen Kommandeuren besetzt. Am 25. Oktober 1917 wurden sämtliche Bahnhöfe, Ämter und wichtige Punkte der Stadt eingenommen.

Einen Tag darauf wurde der Winterpalast gestürmt, in dem die Provisorische Regierung ihren Sitz hatte. Die Bolschewiki waren bestrebt ihre Macht zu sichern. Ihre Gegner hingegen waren überzeugt das sie sich nicht lange halten werden. Anfangs unternahm man nur wenig um einen Widerstand zu organisieren. Lenin machte deutlich das er eine Opposition ablehnt und nach alleiniger Macht im Land strebte. Er ließ Revolutionäre inhaftieren und Zeitungsredaktionen schließen. Die Position der Unternehmer versuchte er zu schwächen.

Die Bolschewiki machten ihre Macht deutlich, diese jedoch nicht die stärkste Partei wurde. Die Wahlen brachten für sie nur 24 Prozent wobei die Sozialrevolutionäre 38 Prozent erhielten. Es folgte eine Zeit des Terrors und die Geheimpolizei Tscheka wurde von den Bolschewisten gegründet. Das Regime sagte Andersdenkenden und kontrarevolutionären Kräften den Kampf an, dies mit brutalsten Mitteln. Ab 1922 sah das Strafgesetzbuch für politische Gegner Zwangsarbeit und die Todesstrafe vor. Es kam zur Errichtung der bolschewistischen Alleinherrschaft. Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) war Vorsitzender der Bolschewiki-Partei. Aus dieser Partei ging die Kommunistische Partei Russlands hervor.