True Story

Willkommen in Marwen (Welcome to Marwen) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2018.

Willkommen in Marwen

Als Vorlage für den Film diente der Dokumentarfilm „Marwencol“ aus dem Jahr 2010, dieser die Geschichte von Mark Hogancamp erzählt. Marwencol ist eine Stadt in einer Miniaturwelt die vom Künstler Mark Hogancamp geschaffen wurde um hier sein Trauma zu verarbeiten.

Mark Hogancamp wurde am 8. April 2000 vor einer Bar von fünf Männern angefriffen. Die Täter prügelten auf ihn ein und schlugen ihn fast zu Tode. Als er aus dem Koma erwacht, hatte Mark Hogancamp kaum noch Erinnerungen an sein altes Leben. Neun Tage lag er im Koma und insgesamt 40 Tage im Krankenhaus. Eine Hirnschädigung führte dazu das er kaum noch Erinnerungen hatte.

Für eine Therapie fehlte ihm das Geld, woraufhin er in seinem Garten eine belgische Stadt im Maßstab 1:6 errichtete. Mit Puppen erschafft er sich ein eigenes Universum, eine Geschichte während des Zweiten Weltkriegs. Er unterscheidet in Gut und Böse, einige der Puppen sind Freunde, während die anderen die Feinde und Angreifer darstellen. Er inszenierte Schlachten und stellte seine eigene Erinnerung wieder her, die er fotografisch in auffallend realistischen Bildern festhielt. Diese Fotos erregten schließlich das Interesse der Kunstwelt.

Es ist sein Reich um sein Trauma zu verarbeiten. Mark Hogancamp ist damals 38 Jahre alt und musste wieder lernen wie man isst, wie man geht und wie man denkt. Als er von den fünf Männern verprügelt wurde, traten sie ihm mehrfach gegen den Kopf. Ort des Geschehens war eine Bar in Kingston, New York. Auch ein Buch mit dem Titel „Welcome to Marwencol“ ist erschienen. Das Buch, das 278 Seiten und 600 Farbbilder umfasst, wurde von Amazon zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt.