True Story

Jersey Boys – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2014.

Jersey Boys

Der Film Jersey Boys zeigt die Geschichte der amerikanischen Rock- und Pop-Gruppe The Four Seasons, diese 1960 aus dem zuvor gegründeten Variety Trio entstanden war. Diese Gruppe wurde 1953 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Frankie Valli, Bob Gaudio, Tommy DeVito und Nick Massi. Als Vorlage für den Film diente zudem das Musical Jersey Boys.

The Four Seasons wurden mit ihrer Musik in den 1960er und 1970er Jahren international erfolgreich. Neben den Beach Boys feierte die Gruppe große Erfolge in den Charts. 1964 erschienen die Alben „Dawn“ und „Rag Doll“, außerdem die Hitsingles Dawn, Stay, Ronnie, Alone, Rag Doll, Save It for Me und Big Man in Town, mit denen sie ebenfalls sehr erfolgreich wurden. The Four Seasons verkauften schätzungsweise 100 Millionen Schallplatten weltweit.

1961 erschien ihre erste Singel beim Label Gone Records. Ein Jahr darauf veröffentlichte die Band ihr erstes Album mit der Single Sherry, diese von Bob Gaudio geschrieben und zu einem Hit und Nummer-eins-Song wurde. 1962 begann auch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Bob Crewe. Ende der 1960er Jahre war die Popularität der Band zurückgegangen. Das musikalische Interesse der Öffentlichkeit ging nun mehr in Richtung Rock, zudem Musik mit sozial bewussten Texten.

Anfang 1974 nahm die Band acht Songs auf. Das Label wollte jedoch das Album nicht veröffentlichen. Dies führte zu einer Trennung zwischen Band und Label. 1975 ging es wieder Berg auf und die Verkäufe explodierten förmlich. 1980 startete die Band eine Reunion-Tour. Ihre Platten Reunited und Streetfighter wurden jedoch keine großen Erfolge. 1990 wurden The Four Seasons in die Hall of Fame aufgenommen.