True Story

In Nacht und Eis – deutsches Drama, Stummfilm aus dem Jahr 1912.

In_Nacht_und_Eis

Das deutsche 35-minütige Stummfilm-Drama aus dem Jahr 1912 beruht auf Geschichte des Luxusschiffes Titanic und ist somit der erste Film der sich mit diesem Unglück beschäftigt. Die RMS Titanic war ein britisches Passagierschiff der Reederei White Star Line, das im Jahr 1912 mit einem Eisberg kollidierte und versank.

Es ist der 14. April 1912 als sich der Luxusdampfer auf seiner Jungfernfahrt befindet. Etwa 300 Seemeilen  südöstlich von Neufundland kam es zu dieser Katastrophe. Das Schiff hatte einen Eisberg gerammt, es wurde stark beschädigt und war verloren. Nach etwa 2 Stunden und 40 Minuten versank das Schiff im Nordatlantik.

Der Luxusdampfer lief am 31. Mai 1911 vom Stapel. Mit diesem Schiff wollte man neue Maßstäbe setzen. Die Jungfernfahrt sollte das Prestige der britischen Reederei White Star Line erhöhen. Je nach finanziellen Mitteln der Reisenden konnte man wählen, Erste, Zweite und Dritte Klasse. Komfort wurde in jeder Klasse geboten, wobei man in der Ersten Klasse den besten Service in Anspruch nehmen konnte. Hier wurden weder Kosten noch Mühen gescheut um den Passagieren alles bieten zu können. Luxus wohin man schaut, ein beheizbares Schwimmbecken, eine Squashanlage, Fitnessraum und die luxuriös ausgestatteten Kabinen. Die Dritte Klasse galt seiner Zeit ebenfalls als komfortabel, jedoch war sie für mittellose Auswanderer konzipiert. Damals waren viele Menschen bereit nach Amerika auszuwandern, woran die Reedereien auch verdienen wollten.

An Bord des Schiffes befanden sich 2200 Personen. Nicht alle der Passagierunterkünfte waren belegt. Bei diesem Unglück starben 1514 Menschen. Es mangelte an Rettungsbooten, zudem der Unerfahrenheit der Besatzung mit diesen Booten. Auf dem Schiff befanden sich 20 Rettungsboote und es standen 3560 Rettungswesten zur Verfügung. Wäre das Schiff mit seinen Passagieren voll ausgelastet, dies entspricht in etwa 3300 Personen, hätte man für die Rettung 63 Rettungsboote benötigt. Dennoch entsprach die geringe Anzahl der Boote den gesetzlichen Bestimmungen.

Kapitän des Schiffes war Edward John Smith der bei dem Unglück ebenfalls ums Leben kam. Das Schiff legte in der Hafenstadt Southampton im Vereinigten Königreich ab und war unterwegs in Richtung New York. Frederick Fleed (1887-1965) bemerkte vom Ausguck einen Eisberg. Er gab sofort Meldung an die Brücke, „Eisberg voraus.“  Das eingeleitete Rudermanöver konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Mit voller Fahrt hatte die Titanic diesen auf 300.000 Tonnen geschätzten Eisberg gerammt. Das war ihr Todesurteil.

Nun hieß es Menschenleben zu retten, als Erstes Frauen und Kinder. Immer mehr Wasser drang in den Schiffsbug ein, was zu einem Auseinanderbrechen des Schiffes führte und es in den Tiefen des Meeres verschwand. Die sich in Boote retten konnten wurden zwei Stunden später vom Schiff Carpathia aufgenommen. Viele sind in dem eiskalten Wasser ertrunken. Von den 2200 Personen an Bord, darunter 900 Besatzungsmitglieder, überlebten nur 711 Menschen. Diese Katastrophe ist die Größte in der Geschichte der Seefahrt.