True Story

Leben für Leben – Maximilian Kolbe (Zycie za zycie. Maksymilian Kolbe) – deutsch-polnisches Drama aus dem Jahr 1991.

Leben für Leben

Gezeigt wird die wahre Geschichte von Maximilian Kolbe (1894-1941), eines Franziskaner-Minoriten, dieser zu einer Ordensgemeinschaft in der römisch-katholischen Kirche gehörte. In der Katholischen Kirche wird Maximilian Kolbe als Heiliger und Märtyrer verehrt.

Nach dem Überfall der Deutschen auf Polen wurden er und weitere Angehörige der Kirche verhaftet. Man brachte sie in das Lager in Amtitz. 1940 wurde Maximilian Kolbe abermals verhaftet und in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht. Im Februar 1941 kommt es zu einer erneuten Verhaftung. Diesmal brachte man ihn in das Vernichtungslager Auschwitz.

Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Fritsch zehn Männer ausgesondert, die als Strafaktion wegen einer Flucht eines Gefangenen in den Hungerbunker eingeschlossen wurden. Da einem Häftling die Flucht gelungen war, bestimmte der Lagerkommandant das zehn für ihn sterben sollen. Als auch Franciszek Gawjoniczek aufgerufen wurde, brach er in Gedenken an seine Familie in laute Klagen aus. Daraufhin meldete sich Maximilian Kolbe, um für ihn in den Tod zu gehen.

In diesem Bunker habe man Maximilian Kolbe tagelang singen und betend gehört. Die anderen neun Mithäftlinge waren bereits tot, sie waren verhungert. Maximilian Kolbe gab zuletzt nur noch wenige Lebenszeichen von sich. Der Lagerhenker verabreichte ihm eine Giftspritze die nun auch sein Leben beendete. Fast drei Wochen war er im Hungerbunker. Als es den Nazis nicht schnell genug ging, beendete die Giftspritze sein Leben.

Maximilian Kolbe wurde am 8. Januar 1894 als Rajmund Kolbe in Zdunska Wola geboren. Sein deutschstämmiger Vater Julius Kolbe arbeitet als Weber in einer Fabrik. Später betrieb dieser eine Buchhandlung. Seine Mutter Maria Kolbe, geborene Dabrowska, führte ebenfalls einen kleinen Laden und arbeitet nebenbei als Hebamme. 1910 tritt er in den Orden der Minderen Brüder ein. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs betrieb Pater Kolbe Missionsarbeit, die nach der Besetzung Polens im Jahr 1939 unterbunden wurde.

Er war ein überzeugter Katholik, engagierte sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Maximilian Kolbe war jedoch auch Antikommunist. Franciszek Gawjoniczek überlebte und starb 1995 im Alter von 93 Jahren. Ihn plagten sein Leben lang Schuldgefühle.