True Story

Chuck – Der wahre Rocky – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2016.

Chuck

Der Film beruht auf der Lebensgeschichte des amerikanischen Schwergewichtsboxers Chuck Wepner, dessen Leben und die Boxkarriere Sylvester Stallone für seine Filmreihe Rocky inspirierten.

Chuck Wepner wurde am 26. Februar 1939 in New York City geboren. Aufgewachsen ist er bei seiner Mutter und den Großeltern. Bis zu seinem 13. Lebensjahr lebte er in einem umgebauten Kohlenschuppen. Bereits in seiner Jugend hatte ihn der Sport begeistert und spielte Basketball. Die Straßen von Bayonne, New Jersey, waren sein Zuhause. „Ein hartes Leben mit Leuten von den Docks und dem Marinestützpunkt. Hier musste man kämpfen um zu überleben.“ Er ging zum Militär und wurde in das Boxteam aufgenommen.

Den Schlägen seiner Gegner hielt er stand und wurde hier Meister. 1964 war er bereits Profiboxer und wurde zu einem beliebten Kämpfer. Er errang viele Siege, auch einige Niederlagen, unter seinem Spitznamen „The Bayonne Bleeder“. Chuck Wepner boxt sich von ganz unten nach ganz oben. Es kam zu einem Kampf mit George Foremann, den er in der ersten Runde verloren hatte. Der Boxer Sonny Liston war ebenfalls eine Nummer zu groß für ihn.

Doch dann schlug seine Stunde, ein Sieg gegen Ernie Terrell. 1975 kam es zum Höhepunkt seiner Karriere, einem Kampf gegen Muhammad Ali (1942-2016). Für Chuck Wepner waren hier 100.000 Dollar drin, so viel Geld hatte er zuvor noch nie verdient. Er musste sich vorbereiten und startete ein Vollzeittraining. Man räumte ihm keinerlei Chancen ein, diesen Kampf gegen Ali gewinnen zu können. So kam es zu diesem Kampf, Chuck Wepner wird mit Schlägen traktiert, doch er hält diesen stand. Wie immer beweist er Kampfgeist und Nehmerqualitäten.

Die Zuschauer stehen auf der Seite von Ali, doch je mehr er den Schlägen stand hält, bringt ihm das immer mehr Respekt und Anerkennung. In der 9. Runde schickt er Ali auf die Bretter, doch dieser steht wieder auf und kommt richtig in Fahrt. Chuck Wepner kassiert Schläge über Schläge und seine Augen sind zugeschwollen. In Runde 15 geht Chuck Wepner zu Boden. Es sind nur noch wenige Sekunden bis zum Schlussgong. Auch wenn er diesen Kampf verloren hat, so brachte ihm das viel Ruhm. 1976 kämpft er gegen den Wrestler André the Giant (1946-1993), dieser ihn aus dem Ring geworfen hatte.

Doch sein Ruhm brachten ihm auch die negativen Dinge des Lebens, Alkohol, Drogen und Scheidung. 1985 wurde er wegen Drogenbesitzes festgenommen. 1988 wurde Chuck Wepner zu zehn Jahren Haft verurteilt. 2003 verklagte er Sylvester Stallone, er habe seine Geschichte als Inspiration für den Film Rocky genutzt. Tatsächlich wurden Teile der Rocky-Filmreihe und der Figur Rocky Balboa vom Leben des Boxers Chuck Wepner inspiriert. 2006 einigte man sich auf eine nicht genannte Summe.