True Story

Die Schlacht an der Neretva (Bitka na Neretvi) – deutsch-jugoslawisch-italienisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1969.

Die Schlacht an der Neretva

Thema dieses Kriegsdramas ist die Schlacht an der Neretva, einer Schlacht während des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien von Januar bis April 1943.

Das Deutsche Reich und seine Verbündeten planten einen Angriff auf die jugoslawischen Partisanen, unter dem Decknamen Operation Weiß. Dies war ein strategischer Plan der Deutschen und begann im Januar 1943 auf dem Gebiet Bosnien-Herzegowina und endete im April 1943 nahe des Flusses Neretva. Ziel dieser Operation war es, die Partisanen vollständig zu vernichten. Die Partisanen waren zahlenmäßig unterlegen und mussten zudem Tausende von Flüchtlingen schützen.

Josip Broz Tito (1892-1980) der den Widerstand der Partisanen gegen die Besatzungsmächte organisiert hatte, wusste dies zu verhindern. Trotz herber Verluste war es gelungen, den Kampf gegen die Besatzer fortzusetzen. Etwa 8.000 Partisanen wurden getötet und circa 2.000 gefangen genommen. Den Partisanen der Jugoslawischen Befreiungsarmee standen das Deutsche Reich mit ihren Verbündeten Italien, Kroatien und den Tschetniks gegenüber.

Es war zwar ein taktischer Sieg der Wehrmacht, jedoch ihr Ziel die Partisanen vollständig zu vernichten war ihnen misslungen. Die Partisanen zogen sich zurück und besiegten die Tschetniks. Die Tschetniks kämpften für eine Wiederrerrichtung des Königreichs Jugoslawien die sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelt hatten. Man hatte sich zu Verbänden zusammengeschlossen, woraus die Jugoslawische Armee im Vaterland unter der Führung von Dragoljub Mihailović (1893-1946) entstanden war.

Die Achsenmächte wurden von Alexander Löhr (1885-1947) geführt. Ein Generaloberst der zum Oberbefehlshaber der 12. Armee bestellt wurde und später das Oberkommando der Heeresgruppe E übernommen hatte.