True Story

Dunkirk – britisch-amerikanisch-französisch-niederländisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2017.

Dunkirk

Das Kriegsdrama schildert die Schlacht bei Dünkirchen, einer militärischen Operation während des Zweiten Weltkriegs und dem Rückzug der Alliierten, der Evakuierung der britischen sowie französischen Soldaten. Die Evakuierung lief unter dem Decknamen Operation Dynamo. Auch bekannt als Wunder von Dünkirchen, bei dem zwischen dem 26. Mai und dem 4. Juni 1940 die Soldaten evakuiert wurden.

Die Schlacht bei Dünkirchen fand 1940 im Zuge des Westfeldzuges der deutschen Wehrmacht statt. Eine erfolgreiche militärische Offensive vom 10. Mai bis 25. Juni, auch als Frankreichfeldzug bekannt. Deutsche Truppen rückten immer näher, Briten und Franzosen waren bereits eingekesselt. Die Stadt Dünkirchen war der letzte Evakuierungshafen der British Expeditionary Force, den britischen Expeditionskorps.

Adolf Hitler stoppte die vorrückende Wehrmacht um die Kräfte zu bündeln. Ein fataler Fehler für die Deutschen. England hätte hier fast diesen Krieg verloren. Die britische und französische Armee wurde immer mehr in Richtung Dünkirchen gedrängt. Ihnen war es gelungen den Brückenkopf zu verteidigen, bis sie über 330.000 von etwa 370.000 ihrer Soldaten evakuieren konnten. Die Soldaten konnten bei Dünkirchen nach England übergesetzt werden. Sämtliche Schiffe und Boote die man bekommen konnte wurden hier eingesetzt.

Hitler erteilte den Befehl die deutschen Truppen sollen drei Tage warten. Das gab den Alliierten genügend Zeit die Evakuierung bei Dünkirchen zu organisieren und eine Verteidigungslinie einzurichten. Das britische Kriegsministerium hatte entschieden, am 25. Mai mit der Evakuierung zu beginnen. Churchill bestand darauf das einige Truppen zurück nach Frankreich geschickt werden, um so viele wie möglich zu retten. So konnten auch am letzten Tag 26.000 französische Soldaten evakuiert werden.

Bis zu 40.000 Soldaten blieben zurück und mussten sich den Deutschen ergeben. Der Deutschen Wehrmacht gelang es am 14. Juni in Paris einzumarschieren. Die britische Armee hatte ihre gesamte Kampfausrüstung zurück gelassen. Darunter riesige Munitionsvorräte, 880 Feldgeschütze, 310 Großkaliber, 500 Flakgeschütze, 700 Panzer, 11.000 Maschinengewehre, Motorräder, sowie Tausende Autos und LKWs. Für die Briten ein herber Verlust, es mangelte dadurch an Kriegsgerät. Man musste später schrottreife Reisebusse nutzen um Soldaten und Kriegsmaterial transportieren zu können.

Bereits während der Evakuierung kam es zu heftigen Luftangriffen der Deutschen auf den Hafen und der Stadt Dünkirchen. Mehrere Schiffe wurden dadurch versenkt. Insgesamt gab es 2000 Jagdfliegereinsätze, mit einem Verlust von 37 Flugzeugen.

Die verlorene Schlacht der Briten wurde in der britischen Presse wie ein Sieg gefeiert. Churchill betonte in seiner berühmten Rede We Shall Fight on the Beaches, mit einer Evakuierung könne man keinen Krieg gewinnen.