True Story

Solange es noch Hoffnung gibt – Der verzweifelte Kampf einer Mutter (…First Do No Harm) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 1997.

Solange es Hoffnung gibt

Der Film basiert auf den Erfahrungen des Regisseurs Jim Abrahams und seinem Sohn Charlie.

Sein Sohn Charlie erlitt einen epileptischen Anfall. Epilepsie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems und definiert sich aus zwei oder mehreren epileptischen Anfällen. Charlie litt unter Epilepsie, trotz zahlreicher Medikamente und Operationen kam es zu keiner Heilung.

Jim Abrahams las ein Buch des Neurologen John Mark Freeman (1933-2014), der sich auf Epilepsie spezialisiert hatte. Er wandte bei Patienten einen speziellen Ernährungsplan an, bekannt unter einer ketogenen Diät. Dies ist eine Kohlenhydratarme und sehr fettreiche Ernährung. Kohlenhydrate müssen konsequent durch gute Fette ersetzt werden. Während dieser Anwendung verringerten sich die Anfälle bei Kindern. Außerdem kommt es zu einem chirurgischen Eingriff. Bei sehr schweren Fällen wird eine der Gehirnhälften entfernt, einer Hemisphärektomie.

Die ketogene Diät wurde erstmals 1921 angewandt, später jedoch nicht mehr praktiziert. Entwickelt wurde die ketogene Diät von Russel Wilder an der Mayo-Klinik in Rochester, Minnesota. Diese Anwendung wurde später durch Medikamente verdrängt. John Freeman führte die ketogene Diät wieder ein, diese speziell für Kinder, bei denen herkömmliche Medikamente keine Besserung zeigten. Jim Abrahams kontaktierte den Neurologen 1994 und bat ihn um Hilfe. Charlies Epilepsie wurde tatsächlich durch die ketogene Diät geheilt.

Jim Abrahams war empört, da ihn niemand über diesen speziellen Ernährungsplan informiert hatte. Auch John Freeman sah diesen Film und sagte; „Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und hat die Forschung dieser Ernährungsweise angeregt.“ Jim Abrahams gründete die Charlie Foundation, um die ketogene Diät bekannt zu machen und er finanzierte Forschungsstudien. Durch diesen Film wurde die ketogene Diät wieder in den Fokus gesetzt und kommt in 45 Ländern sowie 75 Epilepsiezentren wieder zur Anwendung.