True Story

Frances – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1982.

Frances

  • Neuauflage erwünscht!

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte der amerikanischen Schauspielerin Frances Farmer (1913-1970), die während ihrer Filmkarriere mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, einem unangebrachten Verhalten in der Öffentlichkeit und zudem Alkoholproblemen.

Frances Elena Farmer wurde am 19. September 1913 in Seattle, Washington, geboren. Sie studierte an der University of Washington Schauspiel. Mit 22 Jahren unterzeichnet sie einen Vertrag über sieben Jahre bei Paramount Pictures. 1936 folgte ihr Filmdebüt in „Too Many Parents“, gefolgt von weiteren Rollen in B-Filmen wie „Border Flight“, bevor man ihr die Hauptrolle im Film „Rhythm on the Range“ angeboten hatte.

Sie war unzufrieden mit den Möglichkeiten die man ihr geboten hatte und kehrte zum Stock Theatre zurück, bei dem sie nach ihrem Abschluss bereits aufgetreten war. 1939 spielt sie im Group Theatre unter der Regie von Elia Kazan. Es folgte ein Kampf mit Depressionen und Alkoholexzessen, was sie dazu veranlasste nach Los Angeles zurückzukehren. Hier bot man ihr Nebenrollen in Filmen wie „World Premiere“ und „Among the Living“, beide aus dem Jahr 1941.

Ein Jahr darauf, nach mehreren Verhaftungen und einer Einweisung in eine Psychiatrie, diagnostizierte man bei ihr Schizophrenie. Ab 1942 hatte Frances Farmer ein unmögliches Verhalten an den Tag gelegt, galt in der Öffentlichkeit als unberechenbar. Im selben Jahr geriet sie in eine Polizeikontrolle, konnte keinen Führerschein vorlegen und beschimpfte die Beamten. Dafür nahm man sie für eine Nacht in Gewahrsam. Während eines Drehs in Mexiko-Stadt war sie betrunken und musste wegen unangemessenen Verhaltens in die Vereinigten Staaten zurückkehren.

Ein Friseursalon verklagte sie wegen Körperverletzung. Frances Farmer wurde verhaftet und vernommen. Auch hier legte sie ein unberechenbares Verhalten an den Tag. Sie räumte ein, Alkohol zu trinken und Medikamente zu nehmen. Der Richter verurteilte sie zu 180 Tagen Haft. Auf Wunsch ihrer Familie, insbesondere ihrer Mutter,  wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung in ihrem Heimatstaat Washington verlegt. Hier blieb sie bis 1950.

Danach versuchte sie ihr Comeback als Schauspielerin und trat hauptsächlich als Moderatorin auf. Ihre letzte Filmrolle hatte sie 1958 in der Komödie „The Party Crashers“. Später folgten noch einige Auftritte in Theaterproduktionen. 1970 wurde bei Francis Farmer Speiseröhrenkrebs diagnostiziert. Sie verstarb am 1. August 1970 im Alter von 56 Jahren.