True Story

Der Eroberer (The Conqueror) – amerikanisches Historiendrama aus dem Jahr 1956.

Der Eroberer

 

Der Eroberer oder auch Die Barbaren zeigt die Geschichte von Dschingis Khan (um 1162-1227), dem ersten großen Khan und Kaiser des mongolischen Reiches. Großkhan ist ein Titel, der dem Kaisertitel entspricht.

  • Etwas zum Film – Die Dreharbeiten fanden in einem radioaktiv verseuchten Teil des Snow Canyon statt, wo durch nahe gelegene Atombombentests und die dadurch späteren Krebserkrankungen der Beteiligten in Verbindung gebracht wurden. Regisseur Dick Powell starb 1963 an Krebs. Die Besetzung und Crew bestand aus 220 Personen, wovon 46 an Krebs starben.

Dschingis Khan soll Hunderte Kinder gezeugt haben, somit gibt es zahlreiche Nachfahren. Er eroberte weite Teile Zentralasiens und Nordchinas und vereinte die mongolischen Stämme. Bevor Dschingis Khan starb, ernannte er seinen dritten Sohn und zweiten großen Khan des mongolischen Reiches Ögedei Khan als seinen Nachfolger. Dschingis Khan starb 1227 und hatte zuvor gebeten, seinen Körper irgendwo zu begraben und diesen Ort nicht zu verraten. Vier seiner Söhne waren Dschötschi, Tschagatai, Ögedei und Tolui.

Seine Nachkommen erweiterten das mongolische Reich. Die vielen Eroberungszüge forderten zahlreiche Todesopfer. Während der Eroberungen kam es zu gewaltsamen Überfällen, was teils in einem Massenmord endete. Einige blieben verschont, die Dschingis Khan selbst für sein Reich brauchte, darunter Architekten und Verwalter. Wurde eines der Völker besiegt und erobert, übernahmen die mongolischen Truppen deren Kriegstechnologien.

Während der Angriffe wurden eine Vielzahl unterworfener Dorfbewohner vor sich her getrieben, als eine Art lebender Schutzschilder. Die mongolischen Truppen gingen bei ihren Eroberungen besonders brutal vor, erbarmungslos wurden ihre Gegner niedergemetzelt. Dschingis Khan, mit ursprünglichen Namen Temüdschin, wusste, dass man in der Steppe nur überleben kann, wenn man zahlreiche Verbündete hat. Ihm war es gelungen seine Gegner für sich zu gewinnen, oder gar auszuschalten, diese durch geschickte Diplomatie.

So vereinten sich viele der mongolischen Sippen. Unter seiner Führung unterwarfen sich die benachbarten Völker. Als Dschingis Khan starb, hatte sein Reich eine enorme Größe erreicht, doppelt so groß wie das heutige China. Er siegte über die Dschamucha, Merkiten, Tataren, Keraiten und Naimanen. Es folgte die Unterwerfung der Tanguten und die mongolischen Truppen drangen in das Gebiet der Jin-Dynastie, bis hin zur Einnahme von Peking. Weitere Kriegszüge führten zur Unterwerfung des Kara-Khitai-Reiches und es kam zu Siegen bis in die Ukraine.