True Story

Der Solist (The Soloist) – amerikanisch-britisch-französisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2009.

Der Solist

 

 

 

Der Solist 1
 

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Nathaniel Ayers, einem Musiker, der an Schizophrenie erkrankte und obdachlos wurde. Als Vorlage für den Film diente das Buch „The Soloist“ von Steven M. Lopez. Sein Buch wurde zu einem Bestseller.

Nathaniel Anthony Ayers wurde am 31. Januar 1951 geboren. Während seiner Schulzeit spielte er Kontrabass und besuchte die Juilliard School in New York. Er war zu jener Zeit einer der wenigen afroamerikanischen Studenten an dieser Schule. Während dieser Zeit erlitt Nathaniel Ayers einen Nervenzusammenbruch und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Hier wurde er mit einer Elektroschock-Therapie behandelt, diese jedoch erfolglos blieb.

Einige Jahre lebte er mit seiner Mutter in Cleveland, Ohio. Nachdem seine Mutter im Jahr 2000 verstarb, zog Nathaniel Ayers nach Los Angeles, weil er glaubte das sein Vater hier leben würde. Er hatte keine Wohnung und war obdachlos, lebte und musizierte auf der Straße und litt noch immer unter seiner Krankheit.

Im Jahr 2005 wurde der Kolumnist der Los Angeles Times, Steve Lopez, auf ihn aufmerksam, der ihn im Park Pershing Square bemerkt hatte. Steve Lopez schrieb mehrere Kolumnen über den obdachlosen Musiker, seiner Beziehung zu ihm und wie er allmählich, dank seiner Hilfe, aus der Obdachlosigkeit entfliehen konnte.

2008 wurde mit seinem Namen eine Stiftung gegründet, The Nathaniel Ayers Foundation, diese sich um künstlerisch begabte Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmert. Diese Menschen sollen unterstützt werden. Seine Schwester Jennifer Ayers-Moore hat diese Stiftung ins Leben gerufen und ist zudem Vorsitzende dieser Organisation.