True Story

Mein Mann Picasso (Surviving Picasso) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1996.

Mein Mann Picasso

Mein Mann Picasso ist eine Filmbiografie über das Leben Pablo Picassos (1881-1973), in den Jahren 1943 bis 1953 aus der Sicht seiner Geliebten Françoise Gilot. Die 1921 geborene Françoise Gilot veröffentlichte 1964 die Autobiografie „Leben mit Picasso“, in dieser sie ihren Lebensabschnitt an der Seite des spanischen Malers beschreibt.

Pablo Picasso gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bereits in jungen Jahren zeigte er ein künstlerisches Talent. Pablo Ruiz Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Malaga geboren und auf den Namen Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno Maria de los Remedios Cipriane de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso getauft. Dieser Name rührt zu Ehren verschiedener Heiliger und Verwandten.

Auch sein Vater José Ruiz y Blasco (1838-1913) war Maler und Kunstlehrer, der seinen Sohn ab den siebten Lebensjahr im Zeichnen und Malen unterrichtete. Die Familie zog 1891 nach A Coruña, wo sein Vater als Professor tätig war. Nachdem seine siebenjährige Schwester Conchita an Diphtherie verstorben war, zog die Familie nach Barcelona. Vater und Sohn stritten sich häufig, Pablo Picasso galt als undisziplinierter Schüler.

Pablo Picasso reiste 1900 nach Paris, der damaligen Kunstmetropole Europas. 1918 heiratet er die russische Balletttänzerin Olga Chochlowa (1891-1955). Picasso war ein gefragten Maler, Bildhauer und Bühnenbildner, was ihm Ruhm und Reichtum bescherte. 1927 beginnt Picasso eine Affäre mit der 17-jährigen Marie-Thérèse Walter (1909-1977). Das französische Modell wurde von ihm schwanger und 1935 Tochter Maya Widmaier-Picasso geboren. Er und seine Ehefrau hatten sich zwar getrennt, blieben jedoch bis zu ihrem Tod 1955 verheiratet. Er wollte somit verhindern das sie, sollte es zu einer Scheidung kommen, die Hälfte seines Vermögens bekommen würde.

Marie-Thérèse Walter hatte immer gehofft, dass Picasso sie heiraten würde. Sie erhängte sich vier Jahre nach seinem Tod. Picasso lernte 1935 die französische Fotografin Dora Maar (1907-1997) kennen. Auch diese Beziehung beendete er und begann 1944 eine Bindung mit Françoise Gilot. Sie war 40 Jahre jünger. Das Paar bekam die beiden Kinder Claude und Paloma.

In ihrer Autobiografie beschreibt Françoise Gilot die missbräuchliche Behandlung und die unzähligen Untreuen Picassos. Sie hatte ihn verlassen und nahm die Kinder, für Picasso ein schwerer Schlag. Pablo Picasso hatte unzählige Affären und Frauen. 1961 heiratet er Jacqueline Roque (1927-1986), für ihn eine Art Rache, da ihn Françoise Gilot verlassen hatte.

Pablo Picasso ist einer der bedeutendsten Künstler. Die Gesamtzahl seiner Werke schätzt man auf 50.000, darunter 1.885 Gemälde, 1.228 Skulpturen, 2.880 Keramiken und etwa 12.000 Zeichnungen. Pablo Picasso verstarb am 8. April 1973.