True Story

Buffalo Bill – Der weiße Indianer – amerikanischer Western, Biografie aus dem Jahr 1944.

Bufflao Bill der weiße Indianer

Der Film beruht auf dem Leben des legendären Soldaten, Pfadfinder, Büffeljäger und späteren Schausteller William Frederick „Buffalo Bill“ Cody (1846-1917) und seiner Ehefrau Louisa Frederici (1844-1921).

Buffalo Bill und Louisa Frederici heirateten am 6. März 1866 in St. Louis, Missouri. Das Paar blieb 51 Jahre zusammen, bis zu seinem Tod im Jahr 1917 und bekam vier Kinder, von denen zwei sehr jung starben. Buffalo Bill wurde zu einer Legende. Er ist elf Jahre alt als sein Vater stirbt und er nun arbeiten muss. Mit 15 Jahren arbeitet er für den Postdienst Pony Express.

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs dient er in den Jahren 1863 bis zum Kriegsende 1865 in der Unionsarmee. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg gab man ihm den Spitznamen „Buffalo Bill“, als er den Auftrag hatte, die Arbeiter der Kansas Pacific Railroad mit Büffelfleisch zu versorgen. Es heißt er habe in den Jahren 1867 und 1868 über 4.000 Büffel getötet.

Danach folgten die Indianerkriege, bei denen er an insgesamt 16 Schlachten teilnahm, sich als Pfadfinder einen Namen machte und 1872 mit der Medal of Honor ausgezeichnet wurde. Der Journalist und Schriftsteller Edward Zane Carroll Judson Sr. (1821-1886), bekannt unter dem Pseudonym Ned Buntline, schrieb eine ganze Serie über Buffalo Bill, diese er auf der Titelseite der Chicago Tribune und in einem Buch veröffentlichte.

Buffalo Bill wurde später Schausteller und seine Tour Buffalo Bills Wild West machte ihn weltberühmt. Das Publikum war begeistert, einen Teil des amerikanischen Westens sehen zu dürfen. 1872 reiste Buffalo Bill nach Chicago, um mit seinem Freund Texas Jack Omohundro (1846-1880) sein Bühnendebüt „The Scouts of the Prairie“ zu geben. Auch seinen alten Freund James Butler „Wild Bill“ Hickok (1837-1876) hatte er dazu eingeladen.

1883 gründet er Buffalo Bills Wild West, eine Attraktion mit dieser er jedes Jahr auf Tournee ging. Mit seinem verdienten Geld kauft er 1886 eine Ranch. Seine Show war auch in England zu sehen, tourte durch Europa und traf 1890 den Papst Leo XIII.. Die Stadt Cody im Nordwesten von Wyoming wurde nach ihm benannt. Er hatte großen Einfluss auf deren Gründung im Jahr 1896. William Frederick „Buffalo Bill“ Cody starb am 10. Januar 1917.

Buffalo Bill respektierte die Indianer und unterstützte deren Rechte. Auch in seinen Shows arbeiteten viele Indianer, die er gut bezahlte, um somit ihre Lebenssituation zu verbessern. Zudem unterstützte er die Rechte der Frauen und wurde auch als Naturschützer bekannt.