True Story

Darkroom – Tödliche Tropfen – deutsches Drama aus dem Jahr 2019.

Darkroom Tödliche Tropfen

Der Film basiert auf einem wahren Kriminalfall, dem Berliner Darkroom-Mörder. Der homosexuelle Dirk P. tötete in Berlin drei Männer mit K.o.-Tropfen und wird somit als Serienmörder eingestuft.

Seinen Opfern verabreichte er eine Überdosis Liquid Ecstasy. Drei Männer starben und der Täter nahm die Kreditkarten und weitere Wertgegenstände an sich. Durch die Verwendung der Kreditkarten konnte der Täter schließlich überführt werden. Zwei weitere Opfer überlebten.

Dirk P. führte scheinbar ein ganz normales Leben, arbeitete als Krankenpfleger, war Referendar an einer Grundschule und hatte seit Jahren eine feste Beziehung. 2006 habe er Geld von seiner Großmutter geerbt und zog nach Berlin. Seit Februar 2012 hatte Dirk P. als Referendar in Brandenburg gearbeitet.

Sein Freund ahnte nichts von seinem mörderischen Treiben. Der damals 37-jährige Dirk P. gestand die Morde. Sein erstes Opfer starb im April 2012. Er soll einen 34-jährigen Freund aus früheren Tagen, bei dem er nach seinem Umzug von Saarbrücken nach Berlin vorübergehend unterkam, einen tödlichen Drogenmix verabreicht haben. Die Polizei war hier bislang von keinem Verbrechen ausgegangen, blieb aber an diesem Fall dran.

Das zweite Opfer tötete Dirk P. in einer Homosexuellen-Kneipe in Berlin-Friedrichshain, im sogenannten Darkroom. Der 32-jährige Nicky M. wurde am nächsten Morgen von einer Barkraft gefunden. Sein drittes Opfer war ein 41-Jähriger. Zwei Männer starben in ihren Wohnungen und ein weiteres Opfer in einer Schwulenbar. Nur wenige Tage nach einer öffentlichen Fahndung konnte der Täter gefasst werden. Seit seiner Festnahme galt Dirk P. als selbstmordgefährdet.

Während der Untersuchungshaft wurde Dirk P. in einem Haftkrankenhaus untergebracht. Obwohl er als selbstmordgefährdet galt, hätten Ärzte eine Besserung erkannt. Danach sollte er in den normalen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Tegel verlegt werden. Doch dazu kam es nicht, noch in der Haftklinik hatte sich Dirk P. das Leben genommen. Er hätte mit mindestens 25 Jahren Haft rechnen müssen.