True Story

Zwingli – Der Reformator – schweizerisches Historiendrama, Biografie aus dem Jahr 2019.

Zwingli

 

Gezeigt wir das Leben des Züricher Reformators Ulrich Zwingli (1484-1531). Der Schweizer Theologe und Reformator hatte die ganze Stadt Zürich auf den Kopf gestellt.

Ulrich Zwingli prangerte Missstände an und sezierte das religiöse und gesellschaftliche System. Er scheute sich nicht sich mit den Mächtigen seiner Zeit anzulegen. Seine Reformationen und sein Lebenswerk machten ihn weltbekannt. Er galt als Kriegsgegner und starb am 11. Oktober 1531 in einem Krieg, den er selbst befürwortet hatte. Durch ihn prägte sich der Begriff Zwinglianismus, dieser seine Lehren umfasst. Der Reformator führte zahlreiche Auseinandersetzungen mit Altgläubigen und den Täufern.

Huldrych Zwingli oder auch Ulrich Zwingli wurde am 1. Januar 1484 in Wildhaus geboren. Seine Eltern waren der Bauer und Amtmann Johann Ulrich Zwingli (1454-1513) und Margaretha Bruggmann, verwitwete Meilin. Sie konnten ihrem Sohn eine gute Ausbildung ermöglichen. Bei seinem Onkel lernte er Latein. Bereits im Alter von zehn Jahren verließ er das Elternhaus und besuchte die Lateinschule in Basel und Bern. Zudem galt er als begabter Musiker und Sänger.

Mit 14 Jahren wollte Ulrich Zwingli in das Dominikanerkloster eintreten. Die Eltern waren dagegen und er ging nach Wien an die Universität. In Basel schloss er sein Studium mit einem Magister ab. In Glarus tritt er seine erste Pfarrstelle an. In den nächsten Jahren eignete er sich eine Menge an philosophischen und sprachlichen Wissen an. Sein Wissen nutzte Ulrich Zwingli später für politische und theologische Auseinandersetzungen.

1518 wählte man ihn zum neuen Leutpriester am Grossmünster. Seine Äußerungen erregten den Zorn des Papstes. Über seine Reformen wurde heftig debattiert. 1522 heiratet er heimlich und schließt die Ehe mit Anna Reinhart, diese 1524 öffentlich bekannt gemacht wurde. Diese Ehe war eine Reformation im eigenen Leben und er legalisierte dadurch die schon länger bestehende Beziehung.

Zwingli akzeptierte in der Kirche nur das, was ausdrücklich in der Bibel stand. Martin Luther hatte mit seinen Reformen Missstände der Kirche aufgegriffen. Im Jahr 1531 kommt es zum Zweiten Kapplerkrieg, einer Fortsetzung des Ersten Kapplerkrieges, der ersten Religionskriege. Die Kriege wurden durch die reformierten Kantone unter der Führung Zürichs mit Ulrich Zwingli gegen die fünf inneren Berg-Kantone, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug, geführt.

Seine Reformen sollten auch hier Gehör finden. Am 11. Oktober 1531 kommt es zur Schlacht bei Kappel und Ulrich Zwingli fiel als Soldat in die Hände der katholischen Innerschweizer. Er wurde gefoltert, gevierteilt und der Leichnam verbrannt.

 

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