True Story

Little Boy Blue – britisches Drama, Serie aus dem Jahr 2017.

Little Boy Blue

  • Hierzulande noch nicht erschienen!

Die Serie basiert auf einem wahren Verbrechen, dem Mord an dem elfjährigen Rhys Milford Jones (1995-2007), am 22. August 2007 in Liverpool, England. Der Täter, der 18-jährige Sean Mercer, wurde des Mordes für schuldig befunden und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Rhys Jones war der zweitgeborene Sohn von Stephen und Melanie Jones. Sein älterer Bruder Owen wurde 1990 geboren. Es galt als freundlich und sehr beliebt, zudem mochte er wie viele Teenager den Fußball. Am Abend des 22. August 2007 war Rhys Jones allein auf dem Heimweg vom Fußballtraining. Als er einen Parkplatz überquerte, näherte sich ein Jugendlicher mit einem Mountainbike und Kapuzenshirt. Dieser zog eine Pistole und feuerte drei Schüsse ab.

Eine Kugel trifft die linke Schulter des Jungen, die an der rechten Halsseite wieder ausgetreten war. Sanitäter haben 90 Minuten lang versucht ihn zu reanimieren. Kurz nach der Ankunft im Krankenhaus hat man den Jungen für tot erklärt. Die Polizei hatte einige Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren verhaftet, jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

Polizei und die Eltern von Rhys Jones appellierten an die Öffentlichkeit, das sich Zeugen dieses Geschehens melden sollen. Mehr als 300 Polizeibeamte suchten fieberhaft nach dem Täter. Weitere Verdächtige wurden festgenommen. Am 16. Dezember 2008 konnte der wahre Täter identifiziert und festgenommen werden.

Sean Mercer war Mitglied der Croxteth Bande, einer kriminellen Bande in Croxteth. Er hatte ursprünglich geplant Gangmitglieder einer rivalisierenden Bande zu töten. So traf es den unschuldigen elfjährigen Rhys Jones. Der damals 18-jährige Sean Mercer wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Auch weitere Bandenmitglieder mussten sich verantworten und erhielten Haftstrafen. Nach dem Mord an Rhys Jones erregten die Jugendbanden in Liverpool große mediale Aufmerksamkeit.