True Story

Dreißig Sekunden über Tokio (Thirty Seconds Over Tokyo) – amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1944.

Dreißig

  • Hierzulande noch nicht erschienen!

Das Kriegsdrama schildert einen Überraschungsangriff der amerikanischen Luftstreitkräfte auf die Stadt Tokio. Drehbuchautor  Dalton Trumbo orientiert sich dabei an dem Buch „Thirty Seconds Over Tokyo“ aus dem Jahr 1943 von Ted W. Lawson (1917-1992), einem Offizier und Piloten der amerikanischen Luftstreitkräfte. Ted William Lawson schildert in seinem Buch eigene Erlebnisse.

Nachdem am 7. Dezember 1941 die Japaner Pearl Harbor angegriffen hatten, kam es zu einem Angriff der Amerikaner auf Tokio, einem Vergeltungsschlag am 18. April 1942. Tokio und weitere Orte wurden bombardiert. Dies zeigte, wie anfällig das japanische Festland für Luftangriffe war. Dieser Luftangriff wurde als „Doolittle Raid“ oder auch „Tokyo Raid“ bekannt. Namensgeber war James Harold Doolittle (1896-1993), einem Pilot und General der United States Air Force.

James Harold Doolittle hatte den Auftrag erhalten, einen möglichen Luftangriff auf Japan auszuarbeiten. Diese Operation war erfolgreich und somit nach ihm benannt. Geplant war, militärische Ziele zu zerstören. 16 Flugzeuge, Bomber vom Typ B-25 Mitchell, waren vom Flugzeugträger USS Hornet aus gestartet. Bei diesem Angriff starben etwa 50 Menschen, darunter Zivilisten und 400 wurden verwundet.

Der Luftangriff führte nicht nur zu materiellen Schäden, sondern hatte zudem erhebliche psychologische Auswirkungen. Die Japaner zweifelten an der Fähigkeit der Militärführer die Heimat verteidigen zu können. In den Vereinigten Staaten hingegen hatte es die Moral erhöht und wurde für Propagandazwecke genutzt. Die Japaner suchten nun wiederum nach Vergeltung und Admiral Isoroku Yamamoto (1884-1943) trieb seine Pläne für einen Angriff auf Midway voran.