True Story

Die Hölle von Guam (No Man Is an Island) – amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1962.

Die Hölle von Guam

Das Kriegsdrama zeigt die Geschichte von George Ray Tweed (1902-1989), einem Marine-Funker der US-Navy, während des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Guam.

Vom 8. bis 10. Dezember 1941 kommt es zu einem Gefecht, während des Pazifikkrieges, zwischen Japanern und den Vereinigten Staaten. Die amerikanischen Truppen wurden am 10. Dezember von japanischen Streitkräften besiegt. Dadurch konnte Guam von den Japanern besetzt werden. 1944 kommt es zu einer weiteren Schlacht, vom 21. Juli bis 10. August, somit einer Rückeroberung durch die Amerikaner.

George Ray Tweed wurde am 2. Juli 1902 in Oregon geboren. 1922 trat er der US-Navy bei und absolvierte die Grundausbildung an der Naval Station Great Lakes. Außerdem wurde er zum Funker ausgebildet. Bis 1940 diente George Tweed in verschiedenen Einheiten, bis man ihn auf die Militärbasis Guam versetzte.

Als die Japaner die Insel belagerten, konnten er und fünf weitere Männer fliehen. Um nicht in Kriegsgefangenschaft der Japaner zu geraten, versteckte er sich im Dschungel. Als die Japaner bemerkten das die Männer geflohen waren, begannen sie mit ihrer Suche. Gefangene wurden nach Japan gebracht, sollte man Männer im Dschungel finden, hieß es, diese vor Ort zu exekutieren.

Die Japaner boten 100 Yen für die Gefangennahme eines Amerikaners, jedoch 1000 Yen für George Tweed, aufgrund seiner Kenntnisse als Funker. Einige der Männer konnten von den Japanern aufgespürt werden, diese hingerichtet wurden. Selbst Einheimische wurden getötet. George Tweed war es gelungen sich zwei Jahre und sieben Monate zu verstecken und somit zu überleben.

Unterstützt wurde er dabei von Einheimischen die ihn an verschiedenen Orten versteckt hielten. Obwohl die Einheimischen von den Japanern gefoltert und getötet wurden, wollten sie verhindern das sich George Tweed ergibt oder in die Hände der Japaner fällt. Er wurde später von der Besatzung des Zerstörers USS McCall gerettet.

1946 kehrte er nach Guam zurück, um sich bei jenen zu bedanken, die ihm geholfen und sein Leben gerettet haben. Für sein Heldentum wurde George Tweed mehrfach ausgezeichnet. Er verstarb am 16. Januar 1989 bei einem Autounfall im Alter von 86 Jahren.