True Story

Eine größere Welt (Un monde plus grand) – französisch-belgisches Drama aus dem Jahr 2019.

Eine größere Welt

 

Ab 09. Juli 2020 im Kino!

Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Corine Sombrun und ihrem Buch „Mein Leben mit den Schamanen“. Die 1961 geborene Corine Sombrun ist Autorin, Musikerin und Spezialistin für mongolischen Schamanismus. Sie wurde von den Schamanen in der Mongolei ausgebildet.

Ihre frühe Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, Westafrika. Zurück in Frankreich widmet sie sich der Musikwissenschaft, ihrem Klavierstudium und sie wurde Komponistin. Nachdem ihr Freund 1999 an Krebs verstorben war, ging sie nach London. Hier trifft sie auf einen Schamanen aus Peru, der sie in sein Heimatland eingeladen hatte. Corine Sombrun folgte dieser Einladung und machte in Peru ihre ersten Erfahrungen mit den Schamanen und zugleich mit dem Rauschmittel Ayahuasca, auch bekannt unter dem Namen Yage, einer halluzinogen Substanz aus einem Pflanzensud.

2001 berichtet sie über die Traditionen der Schamanen in der Mongolei. Während einer Zeremonie erfährt sie einen Zustand, der sie in Trance versetzt. In den nächsten acht Jahren kehrt sie regelmäßig in die Mongolei zurück um die Traditionen der Schamanen zu studieren und von ihnen zu lernen. 2005 lernt sie in New Mexico Harlyn Geronimo kennen, den Urenkel des Kriegshäuptlings, Medizinmanns und Apachen Geronimo.

Ihre Erfahrungen mit Hypnose und der Trance, veränderten Bewusstheitszuständen mit einem intensiven mentalen Erleben, interessierten auch einige Wissenschaftler, Psychiater und Forscher auf diesem Gebiet. Allein der Klang der Trommel eines mongolischen Schamanen hatte Corine Sombrun in diesen Zustand der Trance versetzt. Bislang konnte sie dies nicht kontrollieren, doch sie hat gelernt, wie man sich aus dieser Phase der Trance selbst befreien kann. Ihre Begleiterin musste nach vereinbarter Zeit einfach nur in die Hände klatschen.

Es wurden zahlreiche Versuche mit mehreren Probanden durchgeführt. Dabei fanden sich auch therapeutische Vorteile. Ein Institut wurde gegründet das sich mit diesem Thema beschäftigt und sich den Arbeiten zu den neurokognitiven Aspekten der Trance und ihren Anwendungen widmet.