True Story

Kursk – französisch-belgisch-luxemburgisches Drama aus dem Jahr 2018.

Kursk

Der Film basiert auf dem Buch „A Time to Die“ von Robert Moore, in diesem die Geschichte des russischen Atom-U-Boots K-141-Kursk beschrieben wird.

Das atomgetriebene U-Boot ist am 12. August 2000 während einer russischen Marineübung in der Barentsee gesunken. An Bord befanden sich 118 Mann, von denen niemand dieses Unglück überlebte. Vermutlich hatte ein technischer Defekt eine Explosion ausgelöst. Das russische Militär behauptete zunächst, das U-Boot sei von einem amerikanischen U-Boot gerammt worden.

Am 9. August 2000 war die Kursk zu einer Übung ausgelaufen. Ziel war es die Waffen zu testen. Die Kursk galt als Stolz der russischen Marine. Das 150 Meter lange U-Boot wurde so konstruiert, dass es bei einem möglichen Treffer nicht zerstört werden konnte. Während des Manövers am 12. August tauchte die Kursk nicht mehr auf. Der Funkkontakt war abgebrochen und der Rest des Flottenverbandes wartete vergeblich auf ein Auftauchen.

Seismologen konnten eine leichte Erschütterung in der Barentsee nachweisen. Kurz darauf sogar eine heftigere Erschütterung, wodurch ein Beben ausgelöst wurde. Es war zu einer gewaltigen Explosion der bootseigenen Waffen gekommen. Der Vorderteil der Kursk wurde völlig zerstört, wodurch allein hier 95 Besatzungsmitglieder den Tod fanden. Der Rest der Mannschaft, die übrigen 23 Männer, fanden Schutz in einer Luftblase im Heck der Kursk.

Die Männer kauerten im Dunkeln und hofften auf baldige Rettung. Die Rettungsversuche scheiterten, was auf die schlecht ausgerüstete Marine zurückzuführen war. Es gab kein spezielles Rettungs-U-Boot, sondern man verfügte nur über Rettungskapseln. Norwegischen Tauchern war es erst drei Tage nach dem Unglück gelungen, die Luke zu öffnen. Der Bereich in dem die 23 Männer Schutz gesucht hatten, war bereits überflutet. Man fand keine Überlebenden.

2001 wurde die Kursk geborgen. Experten gehen davon aus, dass eine Fehlzündung eines Torpedos die Ursache für dieses Unglück sein könnte. Diese Theorie gilt als wahrscheinliche Unglücksursache. Eine andere Meinung sei eine fehlerhafte Schweißnaht an einem der Übungstorpedos. Die russische Marine hatte diesen Vorfall zunächst heruntergespielt. Selbst ausländische Hilfe wurde zunächst verweigert, was sehr stark kritisiert wurde. Erst Tage nach dem Unglück habe man Hilfe der Briten und Norweger angenommen.

 

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