True Story

Leichensache Zernik – deutsches (DDR) Drama aus dem Jahr 1972.

Leichensache Zernik

 

Der Film der DEFA orientiert sich an mehreren authentischen Fällen, um so auch auf die verschiedenen Sektoren Berlins einzugehen und zudem der Teilung der Polizei. Angelehnt ist der Film an die Geschichte des Serienmörders Willi Kimmritz (1912-1950), der die Bevölkerung Berlins und Brandenburgs in den Jahren 1946 bis 1948 in Atem hielt.

Die Polizei fahndete nach einem Serienmörder. Mehr als zwei Jahre lang hatte Willi Kimmritz Berlin und Umgebung als „Schrecken der brandenburgischen Wälder“ in Panik versetzt. Er attackierte und vergewaltigte 45 Frauen. Vier der Frauen hat er getötet, erdrosselt mit ihren eigenen Rucksackriemen. Die Frauen mussten durch die Wälder, um Nahrungsmittel von den Bauern im Umland zu besorgen. Willi Kimmritz wurde geschnappt und 1949 zum Tode verurteilt. 1950 wurde Kimmritz in Frankfurt Oder hingerichtet.

Willi Kimmritz wurde am 26. Juni 1912 in Wriezen, Brandenburg, geboren. Er arbeitet als Knecht und Kutscher in der Landwirtschaft. 1936 wurde Willi Kimmritz erstmals wegen Vergewaltigung zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. 1943 folgte eine dreijährige Strafe wegen eines Einbruchdiebstahls. Ab 1946 vergewaltigte er mehrere Frauen und beraubte sie. Vier der Frauen hatte er getötet. Dies führte zu einer der größten Fahndungen der Nachkriegszeit.

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