True Story

Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes – schweizerisch-österreichisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2019.

Bruno

  • Ab 22.10.2020 im Kino!

Erzählt wird die Geschichte des Ethnologen und Umweltaktivisten Bruno Manser ((1954-2000), der am 10. März 2005 amtlich für verschollen erklärt wurde. Der Aktivist Bruno Manser ist auf der Insel Borneo verschollen und es gab keinerlei Lebenszeichen.

Bruno Manser setzte sich für den Schutz der Urwälder und dem Überleben indigener Völker ein. In den 1980er Jahren lebte er einige Jahre mit den Ureinwohnern, den Penan, auf Borneo zusammen. Er machte darauf aufmerksam, dass ein Großteil des Regenwaldes vernichtet wurde. Internationale Holzfirmen sind dafür verantwortlich. Durch das Abholzen wurde auch die Lebensgrundlage der Penan genommen.

Bruno Manser wurde am 25. August 1954 in Basel, Schweiz, geboren. 1973 schloss er die Matura am Basler Realgymnasium ab. Von 1984 bis 1990 lebte er im Dschungel von Borneo. Er studierte die Fauna und Flora des Regenwaldes, was er alles aufzeichnete. Bruno Manser lebte mit den Penan und beschäftigte sich mit ihrer Sprache und deren Lebensweise.

1990 musste Bruno Manser fliehen, da man ihn des Landes verwiesen hatte. Sogar ein Kopfgeld wurde auf ihn ausgesetzt. Er ging zurück in die Schweiz und 1992 erschien sein Buch „Stimmen aus dem Regenwald“. Ein Jahr darauf beteiligt sich Bruno Manser an einem Hungerstreik gegen die Importe von Tropenholz. Er setzt sich weiterhin für den Erhalt der Regenwälder ein.

Der Aktivist entschied sich für eine Rückkehr nach Malaysia, dies trotz Einreiseverbot und einem Kopfgeld. Sein letztes Lebenszeichen ist ein Brief an seine Freundin vom 23. Mai 2000. Seit dem 25. Mai 2000 gilt er als vermisst und wurde 2005 amtlich als verschollen erklärt. 2004 erschienen seine „Tagebücher aus dem Regenwald“, diese er im Dschungel geschrieben hatte.