True Story

Nanga Parbat – deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 2010.

Nanga Parbat

 

Gezeigt wird die Geschichte der Sigi-Löw-Gedächtnisexpedition zum Nanga Parbat im Jahr 1970, zu Ehren des deutschen Bergsteigers Siegfried Löw (1933-1962). Der Nanga Parbat ist der neunthöchste Berg der Erde, mit einer Höhe von 8125 Meter im Westhimalaya. Regisseur Joseph Vilsmaier (1939-2020) verfilmte diese Geschichte auf der Grundlage der Erinnerungen von Reinhold Messner.

Der Film Nanga Parbat aus dem Jahr 1986 zeigt die Erstbesteigung dieses Berges.

Siegfried Löw kam am 23. Juni 1962 ums Leben. Gemeinsam mit den Bergsteigern Toni Kinshofer (1934-1964) und dem 1939 geborenen Anderl Mannhardt durchstiegen sie die Damir-Flanke des Nanga Parbat. Siegfried Löw stürzte beim Abstieg ab und starb. Die beiden anderen Bergsteiger erlitten schwere Erfrierungen.

Zu Ehren des verunglückten Bergsteigers Sigi Löw brachen am 27. Juni 1970 die Brüder Reinhold und Günther Messner auf um den Berg Nanga Parbat zu besteigen. Einen Tag darauf folgten ihnen Felix Kuen und Peter Scholz. Diese Expedition wurde von Karl Herrligkoffer (1916-1991) geleitet. Reinhold und Günther Messner erreichten gemeinsam den Gipfel. Über die Damirwand stiegen beide ab. Während dem Abstieg kam Günther Messner am 29. Juni 1970 ums Leben.

Günther Messner galt zu den besten Bergsteigern. Die Brüder hatten sich während des Abstiegs getrennt. Jeder sollte für sich absteigen. Reinhold Messner suchte stundenlang nach seinem Bruder. Seine Suche war vergebens und sein Bruder blieb unauffindbar. Reinhold Messner hält eine Lawine für die Todesursache. Er selbst war dem Tode nahe, keine Nahrung und er hatte schwerste Erfrierungen erlitten. Im Jahr 2000 fand der Bergführer Hanspeter Eisendle menschliche Überreste und Gegenstände, diese man Günther Messner zuordnen konnte.