True Story

55 Tage in Peking (55 Days at Peking) – amerikanisches Historiendrama aus dem Jahr 1963.

Der Film thematisiert den Boxeraufstand in Peking vom Herbst 1899 bis zum 7. September 1901, einem Konflikt zwischen den Chinesen, mit ihrer Bewegung der Verbände für Gerechtigkeit und Harmonie, gegen die vereinigten acht Staaten Deutsches Reich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Österreich-Ungarn, Russland und den USA. Zudem war dies eine Auseinandersetzung zwischen Christen und Nichtchristen. Dieser Konflikt endete mit einer Niederlage der Chinesen.

China wurde zuvor in den beiden Opiumkriegen von westlichen Mächten angegriffen. Christen und westliche Ausländer waren dadurch nicht willkommen, denen man gewisse Vorbehalte deutlich machte. Hauptsächlich Europäer, Japaner, Amerikaner und etwa 2800 chinesische Christen flüchteten in das Pekinger Gesandtschaftsviertel. Hier kam es zu einer 55-tägigen Belagerung durch die Qing-Armee. Diese Belagerung wurde durch die internationale Streitmacht aufgelöst und die Qing-Armee besiegt.

Die Bezeichnung Boxer ist eine westliche Benennung und bezieht sich auf die traditionelle Kampfkunstausbildung der ersten Boxer, die sich selbst Yihetuan nannten. Ausländische Gesandtschaften wurden von den Boxern angegriffen. Im Frühjahr 1900 begann in den durch eine verheerende Dürre, an dieser laut Boxer-Propaganda die Ausländer die Schuld trugen, der Aufstand der Boxer. Während des Boxeraufstandes starben circa 23000 Chinesen christlichen Glaubens.

Nachdem man in das Pekinger Gesandtschaftsviertel geflohen war, versuchten etwa 25000 Aufständische hier einzudringen. Etwa 3300 Diplomaten, chinesische Christen und ausländische Soldaten konnten dies verteidigen. Nachdem auch der deutsche Gesandte Clemens Freiherr von Ketteler (1854-1900) getötet wurde, veranlassten die Kolonialmächte ein gemeinsames Vorgehen gegen die Aufständischen.