True Story

Bauernopfer – Spiel der Könige (Pawn Sacrifice) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2014.

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte des Schachspielers Bobby Fischer (1943-2008) und thematisiert das Spiel gegen Boris Spasski um den Weltmeistertitel im Schach im Jahr 1972 in Reykjavik, Island.

Bobby Fischer war Schachgroßmeister und der elfte Schachweltmeister in den Jahren 1972 bis 1975. Robert James Fischer wurde am 9. März 1943 in Chicago, Illinois, geboren. Seine Mutter Regina Fischer, geborene Wender, wurde in der Schweiz geboren und wuchs in den Vereinigten Staaten auf. Sein juristischer Vater war der deutsche Biophysiker Hans-Gerhard Fischer. Der leibliche Vater war Paul Nemeny (1895-1952), ein ungarischer Mathematiker und Physiker.

Bereits mit sechs Jahren erlernte Bobby Fischer das Schachspielen, so auch seine ältere Schwester Joan Fischer (1937-1998). Beide wuchsen in Brooklyn, New York, auf. Als seine Schwester das Interesse am Schach verloren hatte, musste er gegen sich selbst spielen. Schach war ihm wichtiger als die Schule. 1955 nahm Bobby Fischer erstmals an der Jugendmeisterschaft teil. Sein erster Trainer war Carmine Nigro (1910-2001). Ab 1956 wurde er von John W. Collins (1912-2001) trainiert. Im Alter von 13 Jahren wurde er als Wunderkind des Schachs bezeichnet.

Mit 14 Jahren war Bobby Fischer der jüngste US-Champion aller Zeiten. Bei internationalen Turnieren ging er als Sieger hervor. Im Alter von 15 Jahren war er der jüngste Großmeister. 1972 besiegte er den Titelverteidiger Boris Spasski und wurde Weltmeister. Dieses Match wurde zur medialen Sensation – The Match of the Century. Nach dem Weltmeistertitel folgten keine öffentlichen Spiele, erst im Jahr 1992 gegen seinen Rivalen Boris Spasski.

Bobby Fischer litt unter psychischen Problemen. Sein psychischer Zustand wurde als seltsames, unvorhersehbares und bizarres Verhalten beschrieben. Zudem kam es zu zahlreichen antisemitischen Aussagen und er leugnete den Holocaust. Er lebte in Ungarn, auf den Philippinen und in Japan. In Island lebte er sehr zurückgezogen. Bobby Fischer verstarb am 17. Januar 2008 im Alter von 64 Jahren in Reykjavik an Nierenversagen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s