True Story

Ich bin kein Mörder (Fatal Vision) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 1984.

Die amerikanische Miniserie, hierzulande ein Zweiteiler, beruht auf der Geschichte von Jeffrey MacDonald, der im August 1979 wegen Mordes an seiner schwangeren Ehefrau und den zwei Töchtern verurteilt wurde. Als Vorlage für den Film diente das Buch „Fatal Vision“ von Joe McGinniss aus dem Jahr 1983.

Der 1943 in New York City geborene Jeffrey Robert MacDonald war Arzt und Offizier in der US-Armee, der seine Unschuld beteuerte. Er gab an, die Morde seien von vier Einbrechern begangen worden. Drei Männer und eine Frau hätten seine Ehefrau und die beiden Töchter ermordet. Seine Frau und die beiden Kinder wurden am 17. Februar 1970 in ihrem Haus in Fort Bragg, North Carolina, ermordet. Jeffrey MacDonald behauptete, vier Personen seien in das Haus eingedrungen und die Familie angegriffen worden.

Seine 26-jährige Ehefrau Colette und die beiden Kinder, die zweijährige Kristen und die fünfjährige Kimberly wurden auf brutale Weise ermordet. Jeffrey MacDonald rief gegen Morgen den Notruf. Als die Militärpolizei eintraf, war es im Haus dunkel und die Haustür verschlossen. Die Hintertür war weit geöffnet. Colette MacDonald fand man im Schlafzimmer, tot auf dem Boden liegend. Sie wurde mehrfach geschlagen, beide Arme waren gebrochen, vermutlich durch ihre Abwehrreaktionen. Zudem fanden sich zahlreiche Stichverletzungen, durch ein Eispickel und einem Messer. Neben ihr lag Jeffrey MacDonald, lebend und verwundet.

Die fünfjährige Kimberly wurde in ihrem Bett gefunden, an ihrem Körper und Kopf fanden sich zahlreiche Schlagverletzungen und Stichwunden. Die zweijährige Kristen wurde ebenfalls in ihrem Bett gefunden. Auch sie hatte zahlreiche Stichverletzungen, die zum Tod geführt haben. Jeffrey MacDonald wurde in ein Krankenhaus gebracht. Man stellte fest, dass seine Verletzungen nicht so zahlreich wie die seiner Ehefrau und der Kinder waren, außerdem war keine der Verletzungen lebensbedrohlich.

Nach neun Tagen wurde Jeffrey MacDonald aus dem Krankenhaus entlassen. Er wurde befragt und gab an, dass vier Personen in das Haus eingedrungen seien und die Familie angegriffen haben. Es ist einer der umstrittensten Mordfälle in der amerikanischen Kriminalgeschichte. Sein Motiv für diese schreckliche Tat ist wahrscheinlich Wut, Charles Manson habe ihn womöglich dazu inspiriert. Staatsanwaltschaft und das Gericht wiesen auf Beweise hin, die seine Schuld bestätigten. Jeffrey MacDonald wurde angeklagt und verurteilt. Derzeit ist er in der Haftanstalt Federal Correctional Institution in Cumberland inhaftiert.