True Story

Wien 1910 – deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 1943.

Die Filmbiografie und NS-Propagandafilm beruht auf den letzten Lebenstagen des Wiener Bürgermeisters Karl Lueger (1844-1910). Der österreichische Politiker galt als Antisemit, dieser jedoch auch für die Entwicklung Wiens zu einer modernen Großstadt beigetragen hatte. Er galt als legendär wie auch umstritten.

Karl Lueger wurde am 24. Oktober 1844 in Wieden (heute ein Stadtteil Wiens) geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft promoviert er 1870 zum Doktor beider Rechte. Ab 1874 ist Karl Lueger als Rechtsanwalt in seiner eigenen Kanzlei tätig. Von 1875 bis 1876 und 1878 bis 1910 war er Wiener Gemeinderat. Im Jahr 1887 bekennt er sich zum Antisemitismus.

1893 gründet Karl Lueger die österreichische Christlichsoziale Partei. Seine Partei wurde 1907 stärkste Fraktion des österreichischen Reichstages. Sein politisches Wirken galt als Vorbild für den jungen Adolf Hitler. Ab 1897 bis zu seinem Tod im Jahr 1910 war Karl Lueger der Bürgermeister Wiens. Durch seine kommunale Tätigkeit erreichte er den Ausbau Wiens zu einer Großstadt. Hier traf er richtungsweisende Entscheidungen. Karl Lueger starb am 10. März 1910.

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